Italien: Älteste Bank der Welt ist in Schieflage

Italien: Älteste Bank der Welt ist in Schieflage

Bis Ende Juni muss die 1472 gegründete Bank aus Siena der EU-Bankenaufsicht EBA erläutern, wie eine Kapitallücke von 3,26 Mrd. Euro gefüllt werden soll. Gelingt das nicht, droht Italien tiefer in den Euro-Krisenstrudel zu geraten. Ein Rettungsplan wird am kommenden Montag vorgestellt.

Die Bank ist nach verschiedenen Maßnahmen noch rund eine Milliarde vom Ziel entfernt, die EBA-Kriterien zu erfüllen. Hektisch sucht der Verwaltungsratspräsident von Monte dei Paschi, der Ex-Chef der italienischen Bank-Austria-Mutter UniCredit, Alessandro Profumo, nach einer Lösung.

Profumo ist seit April neuer Präsident des Geldhauses. Um die Bank zu retten, stellt Profumo einen Sanierungsplan bis 2015 vor, der massive Personalkürzungen enthalten sollte, berichteten italienische Medien. Am Dienstag muss der Aufsichtsrat der Bank dem Plan grünes Licht geben.

Nicht ausgeschlossen ist, dass die Bank auf Staatshilfen (sogenannte "Tremonti Bonds") zurückgreifen muss, um ihre Kapitaldecke zu stärken. Monte dei Paschi di Siena hatte bereits 2009 Staatshilfen in Höhe von 1,9 Mrd. Euro erhalten, die das Geldhaus noch nicht zurückgezahlt hat. Der Großaktionär der toskanischen Bank, die Stiftung MPS, versucht die Verbindlichkeiten zu drücken. So verkaufte sie Anteile an dem Geldhaus ihre Beteiligung sank somit von rund 50 auf 36,3 Prozent.

Zukauf als Sargnagel?

Seit 2007 ist die Bank in Schwierigkeiten geraten. In diesem Jahr kaufte Monte dei Paschi die norditalienische Banca Antonveneta für 9 Mrd. Euro in bar. Die Akquisition machte Kapitalerhöhungen notwendig. Um ihren 50-Prozent-Anteil nicht zu verwässern, verschuldete sich die Stiftung MPS stark. Auf mehr als 700 Mio. Euro belaufen sich ihre Verbindlichkeiten.

Profumo fand Anfang Juni auf einer Wirtschaftskonferenz in Trient ungewohnt drastische Worte für die aktuelle Krise in Europa: "Wir stehen am Rande des Abgrunds." Das Risiko, dass die Euro-Zone auseinanderfalle, wachse von Tag zu Tag. Die Griechen entschieden zwar selbst, ob sie in der Euro-Zone blieben. "Aber wenn sie austreten, und wir noch nicht entschieden haben, wie wir die anderen Länder darin halten wollen, wird alles zerfallen."

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