Immer mehr Griechen flüchten nach Deutschland

Immer mehr Griechen flüchten nach Deutschland

Die Schuldenkrise treibt immer mehr Griechen und Spanier nach Deutschland.

Im zweiten Halbjahr 2011 stieg die Zuwanderung aus den beiden zuletzt besonders stark von der Krise gebeutelten Euro-Ländern sprunghaft an, wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Mittwoch in ihrem Migrationsausblick 2012 feststellte. Demnach legte die Zahl der Einwanderer aus beiden Staaten um etwa 6000 zu. Aus Griechenland kamen 15.000 Menschen, aus Spanien 13.000 in die größte Volkswirtschaft Europas.

Der Trend werde anhalten, solange die Arbeitsmarktlage in den beiden Krisenländer schlecht und in Deutschland vergleichsweise gut bleibe, prognostizierte der OECD-Migrationsexperte Thomas Liebig. Dafür spreche unter anderem das starke Interesse an Deutsch-Kursen in Spanien, denn die Sprachbarriere sei bisher das Hauptproblem. Auch wirbt Deutschland in der viertgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone massiv um Arbeitskräfte.

In absoluten Zahlen kommen OECD zufolge aber noch wesentlich weniger Menschen aus den Krisenstaaten Griechenland, Spanien, Irland und Portugal als aus den osteuropäischen Ländern Polen, Rumänien und Bulgarien. In der Organisation, die 34 entwickelte Staaten vertritt, hat Deutschland 2010 und 2011 den größten Anstieg an Einwanderern verzeichnet, zugleich ging die Abwanderung zurück. Dennoch wird hier bereits ab 2015 den OECD-Prognosen zufolge die Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter schrumpfen - selbst wenn die Zuwanderung im bisherigen Tempo weitergeht.

Die Schuldenkrise teilt Europa: "Wir hatten vor allen Dingen einen sehr, sehr starken Rückgang der Migration in den von der Wirtschaftskrise stark betroffenen Staaten", sagte Liebig. Nach Italien und Spanien zog es demnach rund zehn Prozent weniger Menschen, in Irland sei der Rückgang mit 55 Prozent besonders drastisch ausgefallen.

Im Gegenzug waren die wirtschaftlich besser aufgestellten Staaten Deutschland, Dänemark, Niederlande und Norwegen sehr attraktiv. Auch finden in Deutschland Zuwanderer leichter Arbeit als anderswo: Entgegen dem OECD-Trend kamen hier knapp vier Prozent mehr in Lohn und Brot. Vor allem in den Krisenstaaten Spanien, Irland und Griechenland stieg dagegen die Arbeitslosigkeit unter den Migranten um etwa zehn Prozent.

Auf der Basis der vorläufigen Zahlen erwartet die OECD insgesamt einen leichten Anstieg der Zuwanderung 2011, nachdem im Jahr davor mit 4,1 Millionen Menschen 2,5 Prozent weniger in die OECD-Staaten gekommen waren. 2010 dürfte nach Liebigs Worten die Talsohle erreicht worden sein. Wichtigste Herkunftsregion ist Asien: Jeder zehnte Migrant kommt aus China, jeder 20. aus Indien. 40 Prozent der einwandernden Asiaten sind hoch qualifiziert. In Deutschland hat die Zuwanderung aus Asien mit nur zwei Prozent allerdings die geringste Bedeutung im OECD-Vergleich.

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