Große Worte, fette Gage, wenig Enthüllung: "Why I left Goldman Sachs"

Der Autor Greg Smith - zwölf Jahre lang Goldman-Banker - versprach Enthüllungen, die das legendäre Institut in ein anderes Licht rücken sollten. Am Montag erschien das 288 Seiten dicke Werk "Why I left Goldman Sachs" und die ersten Leser sind sich einig: Neues oder gar Erschütterndes erfährt man nicht.

Große Worte, fette Gage, wenig Enthüllung: "Why I left Goldman Sachs"

"Es gibt keinerlei Beispiele für eine verseuchte Firmenkultur, für korrupte Leute oder für Kunden, die abgezockt wurden", sagt Bestseller-Autor James Stewart in einer Kolumne für die "New York Times".

Gut ein halbes Jahr ist es her, da hat Smith mit einem Beitrag in der "New York Times" für großen Wirbel gesorgt. Darin gab er seine Kündigung bei Goldman bekannt und begründete das unter anderem damit, dass bei der Bank Kunden als "Vollidioten" bezeichnet würden. Am 14 März 2012, dem Erscheinungstag, lasen mehr als drei Millionen Menschen den Kommentar, der umgehend auch ein Trend-Thema auf Twitter wurde. Reaktionen des ehemaligen Fed-Chairman Paul Volcker, General Electric-CEO Jack Welch und des New Yorker Bürgermeister Mike Bloomberg waren die Folge. Die Investmentbank, deren Ruf durch diverse Klagen und Skandal ohnehin angekratzt ist, startete daraufhin interne Untersuchungen und eine PR-Kampagne, um Schlimmstes zu verhindern. Vorstandschef Lloyd Blankfein, der die Arbeit von Banken einmal als Gottes Werk bezeichnet hat, betonte mehrmals, sein Haus habe nichts gefunden, was die Anschuldigungen Smiths belegen könnte.

"Das ist offenbar ein typisches Beispiel für zuviel versprechen und zu wenig liefern", sagt George Belch, Marketingexperte der San Diego State University. Smith war Verkäufer in der Aktienderivate-Abteilung der Investmentbank, zuletzt erhielt er ein Jahresgehalt von einer halben Millionen Dollar. Er soll für das Buch, das bei Grand Central Publishing - einer Tochter des Verlagshauses Hachette - erscheint, vorab 1,5 Millionen Dollar bekommen haben. Mit der Veröffentlichung wolle er zum Kulturwandel bei Goldman beitragen, sagte Smith am Sonntagabend dem Fernsehsender CBS. Ob ihm das gelingt, ist fraglich. Im Gegenteil: "Das Buch könnte sogar gut sein für den Ruf von Goldman", sagt Stewart. "Wenn Herr Smith der ultimative Insider ist und das Schlimmste, was er berichten kann, ist eine Party in Las Vegas, bei dem er mit einer Frau oben ohne im Whirlpool lag, dann hat er Goldman-Kritikern nicht viele überzeugende Argumente geliefert."

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