Fußball-EM in ganz Europa – aber sicher nicht in Wien

Fußball-EM in ganz Europa – aber sicher nicht in Wien

Zuletzt waren Polen und die Ukraine dran, als nächstes ist 2016 Frankreich an der Reihe: Die alle vier Jahre stattfindenden Fußball-Europameisterschaften zählen zu den populärsten und umsatzträchtigsten Sportveranstaltungen weltweit. Auch Österreich durfte ja gemeinsam mit der Schweiz im Jahr 2008 als Gastgeberland mehr oder weniger glänzen.

Nun sollen aber Europameisterschaften tatsächlich zu Europa-Meisterschaften werden. Michel Platini, Präsident des Europäischen Fußballverbands UEFA, will die EM 2020 nicht an ein oder zwei Länder vergeben, sondern in ganz Europa spielen lassen. Bis zu 13 verschiedene Austragungsorte kann sich Platini vorstellen. Diese Idee hatte der Franzose erstmals heuer im Juni präsentiert, deutschen Medienberichten zufolge nimmt das Ganze nun konkrete Formen an.

Berlin, Brüssel und Moskau

Ein möglicher Austragungsort ist demnach Berlin, logischerweise wird die UEFA auch nicht um andere wichtige Fußballländer wie England, Frankreich und Italien herumkommen. Auch Lissabon, Moskau und Brüssel sollen als EM-Städte in der engeren Wahl sein.

Welche Rolle könnte da Österreich spielen? Die Antwort ist einfach: Keine. Der Grund: Österreich ist für eine EM nicht gerüstet. Zwar verfügt unser Land mit Wien, Klagenfurt, Salzburg und Innsbruck über vier Städte, die ein EM-Stadion besitzen. Allerdings würde für eine EM-Endrunde nur eine Hauptstadt in Frage kommen. Und das Ernst-Happel-Stadion in Wien ist für ein solches Spiel nicht mehr zeitgemäß. Bereits vor der EM in Österreich war überlegt worden, das Stadion (Baujahr 1931) komplett abzureißen und ein ganz neues aufzubauen. Das scheiterte am Budget und am Willen der Politik. Und im Moment sieht es nicht danach aus, als würde das Happel-Stadion irgendwann durch eine moderne Arena ersetzt.

Kurzsichtige Politik

Wie kurzsichtig Politiker in diesem Zusammenhang oft agieren, zeigt sich diese Woche in Linz: Das morgen, Mittwoch, in der oberösterreichischen Hauptstadt stattfindenden Freundschaftsspiel der Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste wird für viele Jahre das letzte wichtige Spiel in Linz sein. Zwar wurde die Linzer Gugl für sage und schreibe 32 Millionen Euro runderneuert, doch die Vorgaben des Fußballverbands für Länderspiele wurden dabei nicht berücksichtigt: Dafür braucht es mindestens 15.500 Sitzplätze, Linz bietet nur knapp 14.000. Stattdessen dient die Arena nun als Multifunktionsanlage, in der unter anderem Konzerte stattfinden können; bei Open-Air-Events passen bis zu 40.000 Menschen hinein. Wieso man dann nicht wenigstens 20.000 Sitzplätze geschafft hat, wissen nur die Verantwortlichen.

Entscheidung über EM im Jänner

Wie geht es in Sachen EM 2020 weiter? Schon bei der nächsten Sitzung des UEFA-Exekutivkomitees am 7. Dezember steht das Thema auf der Tagesordnung, spätestens im Jänner 2013 soll entschieden werden, ob es eine europaweite EM geben wird. Österreich wird höchstens als Teilnehmer dabei sein, nicht als Gastgeber.

Erektions- und Potenzstörungen sind weiter verbreitet als man denkt, doch kaum jemand sucht professionelle Hilfe.
#Gesundheit #Sexualität
 

Gesundheit

Erektionsstörungen: Das ist bei Potenzproblemen zu tun

Die Voestalpine liefert 120.000 Tonnen Bleche für den Bau der South Stream Pipeline von Russland nach Österreich.
#ukraine #south stream #russland #putin #omv
 

Börse Wien

Voestalpine ist bei South Stream als Lieferant im Geschäft

Der japanische Konzern präsentiert auf der IFA die neue Flaggschiff-Reihe Z3. Das Acht-Zoll-Tablet ist ein Angriff aufs iPad mini.
#sony
 

Mobile

Sony stellt Produkte der Z3-Reihe vor