Ex-Citigroup CEO Richard Parsons setzt auf Wein statt Finanzwetten

Ex-Citigroup CEO Richard Parsons setzt auf Wein statt Finanzwetten

Zwölf Jahre nach dem Kauf des Weinguts “Il Palazzone” macht Parsons ernst mit der Herstellung von Wein - er verwandelt sein Hobby in ein Geschäft.

Er hat einen neuen Weinkeller gebaut, der mit der Ernte aus diesem Jahr eingeweiht wurde. Er plant, die Produktion seines edelsten Tropfens - Brunello - zu verdoppeln. Innerhalb der kommenden fünf Jahr soll “Il Palazzone” zu einem profitablen Unternehmen werden.

“Wir befinden uns noch in der Investitionsphase. Ich glaube, ich kann schon den Tag am Horizont sehen, an dem wir mit diesem Ding tatsächlich Geld verdienen”, sagt Parsons in einem Interview mit Bloomberg News.

Das Weingut hat Parsons eher durch Zufall gekauft. Er will nicht sagen, wie viel Geld er schon investiert hat. “Ein Kunde von mir hat mich in die Welt des feineren Weins eingeführt - vor 30 Jahren, als ich noch Anwalt war”, erzählt er. “Ich habe einen Geschmack dafür entwickelt.”

Auf “Il Palazzone” wurde Parsons durch Freunde von Freunden aufmerksam. “Die natürliche Schönheit dieses Ortes ist das, was so attraktiv hier ist.”

Zu den Aushängeschildern des Weinguts zählt neben Brunello von 2005 auch der Brunello Riserva von 2004, der es in die Top- 100-Liste von Wines & Spirits schaffte. “Mein Sohn hat ihn (Brunello) einst am besten beschrieben”, erzählt Parsons. Er habe gesagt: “Igittigitt, der schmeckt ja wie Schmutz, Papa.” Laut Parsons kann man die Erde schmecken, und das möge er an dem Wein.

Traditionell dauert es bei Brunello fünf Jahre zwischen der Ernte und dem Gang auf den Markt. Auf seinen besten Wein will sich Parsons konzentrieren, während er die derzeitige Jahres- Produktion von etwa 1000 bis 1200 Kisten verdoppelt. Eher unwahrscheinlich sei es jedoch, dass er weiter den Super Tuscan Lorenzo & Isabelle herstellt - einen Homage-Wein, der seinen Partnern gewidmet ist.

Brunello ist der Wein, mit dem man Geld verdienen kann, sagt er. Der 2004 Riserva wird in amerikanischen Läden für etwa 130 Dollar (rund 102 Euro) pro Flasche verkauft. Zum Vergleich: der Palazzone Lorenzo & Isabelle von 2005 kostet in den USA gerade einmal die Hälfte.

China erobern

Parsons zufolge müssen italienische Rotweine in Asien noch um jene Anerkennung kämpfen, die sie bei europäischen und bei amerikanischen Kunden bereits genießen. “Jeder, der über den Einzelhandel geht, legt den Fokus auf China. Aber meiner Meinung nach müssen wir hier noch einen weiten Weg zurücklegen”, sagt er. “Wir vertreiben unseren Wein bereits in Hongkong und Tokio, und zwar in edlen Restaurants. Aber es dürfte wohl noch eine Weile dauern, bis wir - und mit ’wir’ meine ich alle Hersteller außerhalb von Frankreich und mit Ausnahme einiger Napa-Marken - den chinesischen Markt wirklich durchdringen werden.”

Fest steht laut Parsons aber, dass die Nachfrage nach Weinen am oberen Ende der Preisskala steigt - wenn auch eher langsam, nachdem sie während der weltweiten Rezession von 2008 zurückgegangen ist. Damals seien die Umsätze um rund 40 Prozent nach unten gegangen, sagt er. “Sie kommen zurück. Langsam. Aber das ist wahrscheinlich der beste Weg. Ich bin vorsichtig optimistisch beim Ausblick, weil neue Kunden hinzukommen.”

Dieses Jahr könnte eine der besten Produktionen aller Zeiten hervorbringen, glaubt der Ex-Banker: “Der Sommer in Italien war sehr heiß und sehr trocken. Die Trauben waren daher kleiner, dafür aber sehr süß und von hoher Qualität.”

Erektions- und Potenzstörungen sind weiter verbreitet als man denkt, doch kaum jemand sucht professionelle Hilfe.
#Gesundheit #Sexualität
 

Gesundheit

Erektionsstörungen: Das ist bei Potenzproblemen zu tun

Die Voestalpine liefert 120.000 Tonnen Bleche für den Bau der South Stream Pipeline von Russland nach Österreich.
#ukraine #south stream #russland #putin #omv
 

Börse Wien

Voestalpine ist bei South Stream als Lieferant im Geschäft

Der japanische Konzern präsentiert auf der IFA die neue Flaggschiff-Reihe Z3. Das Acht-Zoll-Tablet ist ein Angriff aufs iPad mini.
#sony
 

Mobile

Sony stellt Produkte der Z3-Reihe vor