Entspanntes Fliegen – Was Fliegen im Privatjet kostet

Entspanntes Fliegen – Was Fliegen im Privatjet kostet

Entspanntes Fliegen, weniger Reisezeit und gediegener Service: FORMAT zeigt, was Fliegen im Privatjet jetzt kostet.

In den vergangenen sechs Jahren ist die Zahl der privaten Businessjets in Europa um 78 Prozent gestiegen. Seit 2008 ist die Nachfrage nach der elitären Art des Fliegens aber stetig gesunken. Die logische Konsequenz: Die Preise setzten zum Sinkflug an. Zwar drosselten einige Betreiber von Businessjet-Flotten ihre Kapazitäten, doch die Ticketpreise blieben auf dem niedrigen Niveau. Die Preise sind sogar derart günstig, dass sie es bei einigen Destinationen mit jenen von Linienflügen - wenn man die Business-Class zum Vergleich heranzieht - aufnehmen können (siehe Vergleich unten).

Martin Lener, Chef der Jet Services GmbH mit Sitz in Innsbruck, die im Besitz der Familie Swarovski steht: "Die Charterraten befinden sich im freien Fall.“ Konkret: Für einen Bombardier-Global-Express-Jet zahlte man 2007 noch 10.000 Euro pro Stunde. Jetzt kostet er ein Viertel weniger. Und das bei steigenden Kosten - vor allem, was den Treibstoff anbelangt.

In Österreich gibt es mehr als 70 gewerbliche Flugunternehmen; darunter etwa Jetalliance oder Jet Services. Das Flugmaterial reicht von Turboprop-Maschinen (für Reichweiten bis zu vier Stunden) über Light-Jets (wie die beliebte Citation CJ2) bis hin zu Heavy-Jets mit den Modellen von Bombardier (Global Express und Challenger).

Preisunterschiede

Je nach Ausstattung und Raumangebot des Flugzeugs errechnet sich auch der Preis. Eine Stunde Flug kostet 1.900 Euro (kleiner Flieger), 2.300 Euro (Light-Jet), 2.900 Euro (Midsize-Jet) und 5.000 Euro (Heavy-Jet). Hinzu kommen noch Flughafentaxen: im Schnitt etwa 300 (kleinere Flughäfen) bis 800 Euro (größere Flughäfen). Konkrete Preise zu den wichtigsten Destinationen siehe Tabelle . Weitere Preisbeispiele lassen sich über aviation-broker.com abfragen.

Der große Vorteil bei den Privatjets liegt darin, dass man auf kleineren und zentraleren Flughäfen am Zielort landen kann. Manche Destinationen werden so selten von Airlines frequentiert, dass Manager übernachten müssen. Der damit verbundene Zeitverlust sowie die Hotelkosten machen den Preis eines Privatjet-Tickets oftmals wett; vor allem wenn mittelgroße Teams - fünf bis sechs Personen - unterwegs sind.

Auch das für Vielflieger lästige Einchecken fällt entspannt aus: Zumeist erwartet der Pilot die Passagiere schon in der Flughafenhalle und geleitet sie zum Flieger. Mancherorts kann auch mit dem Auto direkt zum Jet am Hangar vorgefahren werden. Wenn Manager beim Fliegen aber nicht auf die Kosten achten müssen, können sie sich mit dem Bordservice verwöhnen lassen. Dass das in Österreich auch internationales Niveau hat, zeigt Madonna, die Kundin von Jet Services ist. "Mein fliegender Spa-Bereich“, schwärmt die Queen des Pop vom Service über den Wolken.

Vergleich Privatjet - Linienflug

Ein Flug von Wien nach Warschau dauert inklusive Fahrt zum Flughafen, Wartezeit vor dem Abflug, Einchecken, Kofferausgabe mit dem Privatjet zwei Stunden, mit der Fluglinie drei Stunden. Für den Hin- und Retourflug mit Privatjet ergibt sich daraus eine zeitliche Ersparnis von zwei Stunden. Der Kostensatz eines Top-Managers liegt bei rund 300 Euro pro Stunde.

Ein Ticket von Wien nach Warschau (Business) und retour kostet per Linienflug 1.236 Euro. Eine Citation CJ2 kostet für diese Strecke 6.700 Euro. Pro Kopf, da bis zu 8 Personen mitfliegen können, käme dieser Flieger auf 1.116 Euro. Ergibt eine Ersparnis von 120 Euro. Gesamtersparnis: 720 Euro

Vergleich: Was Fliegen mit Privatjets kostet

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