Die gecoachte Regierung

Der englische Sprachschatz ist durch Finanzministerin Maria Fekters Verhandlungstaktik um ein Wort reicher: „To be fektered“ heißt es neuerdings, wenn man vom Gegenüber verbal überrollt wird. So richtig anfreunden konnte sie sich mit der Fremdsprache hingegen nie.

Die gecoachte Regierung

Nur 432 Euro brutto gab Fekter in der vergangenen Legislaturperiode für vier Unterrichtseinheiten aus, wie eine parlamentarische Anfragenserie der FPÖ ergab. Mehr finanzielle Gewichtung hatte das Coaching ihrer Mitarbeiter. 22.600 Euro wurden „über Spesenabrechnungen bzw. Steuergeld“ aufgewendet.

Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) griff schon tiefer in den Steuertopf: Knapp 80.000 Euro wurden in persönliches Medien-Training und strategische Beratung investiert. Rund 4.000 Euro flossen in Englisch-Unterricht.

"Sumsi-Gate" trotz Coaching

Offenbar schlecht beraten war Umweltminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP), dessen „Sumsi-Gate“ mittlerweile als Lehrstück für gescheiterte Krisen-Kommunikation gilt. Sein Coach streifte dennoch 10.000 Euro für Medien-Beratung ein. Der Gesundheitsminister ließ sich 6.000 Euro für Medien-Trainings in Rechnung stellen. Die Kosten für Sprachunterricht zahlte Alois Stöger aber „selbstverständlich“ aus der eigenen Tasche. Für Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) übernahm das Ressort seine Englisch-Kurse um 2.700 Euro.

Offenbar Naturtalente sind die beiden Kanzler-Duellanten, Werner Faymann (SPÖ) und Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP). Nicht ein einziger Cent wurde jeweils für strategische Beratung oder Sprachunterricht ausgeben – zumindest aus den Ressortbudgets. Denn die ministeriellen Beratungskosten werden auch über die Konten der Parteien oder Parteiakademien verrechnet. Spindeleggers Wahlkampf-Training würde grundsätzlich die Partei übernehmen, heißt es aus der ÖVP-Zentrale, „aber er will kein Coaching“. Auf TV-Konfrontationen bereite er sich in „Rollenspielen“ mit seinen engsten Mitarbeitern vor. Ansonsten sei der Spitzenkandidat beratungsresistent. Und Kanzler Faymann? Der war bis Redaktionsschluss nicht zu erreichen.

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