Die "Costa Concordia" steht wieder

In einem 19 Stunden dauernden Manöver hoben Techniker das vor mehr als eineinhalb Jahren vor der Insel Giglio havarierte riesige Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia" aus seiner Schräglage.

Die "Costa Concordia" steht wieder

Ministerpräsident Enrico Letta gratulierte: "Jeder, der hier mitgearbeitet hat, gereicht Italien zur Ehre." Anwohner, die die spektakulären Arbeiten beobachteten, klatschten Beifall.

Bei Tagesanbruch wurden die Spuren sichtbar, die die 20 Monate auf dem Felsen an dem Wrack hinterlassen haben. Brauner Schlamm bedeckte die Hälfte des aufgerissenen und vom eigenen Gewicht eingedrückten Rumpfes. "Das ganze Team ist stolz auf das, was es geschafft hat", sagte der Südafrikaner Nick Sloane, der für das US-italienische Konsortium Titan-Micoperi die Operation leitete. "Mir geht es großartig, es ist Zeit für ein Bier." Mehr als 500 Techniker und Ingenieure aus aller Welt hatten nahezu ein Jahr lang die "Operation Parbuckling" vorbereitet.

Diese begann am Vortag gegen 09.00 Uhr: Millimeter für Millimeter wurde der Stahlkoloss mit Seilen, Flaschenzügen und Schwimmkörpern in die Senkrechte gebracht. Am Dienstag kurz nach 04.00 Uhr konnte Gabrielli verkünden: "Das Schiff sitzt auf seinem Unterbau." Nun soll das Wrack, das seit dem 13. Januar 2012 auf dem Felsen vor der italienischen Ferieninsel lag, stabilisiert werden. Vermutlich im Frühjahr soll die "Costa Concordia" in einen nahe gelegenen Hafen geschleppt und verschrottet werden.

Teuer wie nie

Noch nie bargen Ingenieure mit dieser speziellen Technik ein derart großes Schiff unter solch schwierigen Bedingungen. So bestand die Gefahr, dass das Schiff auseinanderbrechen könnte. Die "Costa Concordia" ist dreimal so lang wie ein Fußballfeld, mehr als doppelt so groß wie die "Titanic" und wiegt mehr als 100.000 Tonnen.

Bei der Havarie waren 32 Menschen ums Leben gekommen, darunter zwölf Deutsche. Kapitän Francesco Schettino wird vorgeworfen, das Schiff mit 4200 Menschen an Bord zu nahe an die Küste manövriert zu haben. Er muss sich wegen fahrlässiger Tötung und des vorzeitigen Verlassens des Schiffes verantworten.

Es ist die bisher teuerste Bergung eines Schiffswracks. Die Kosten werden auf mehr als 600 Millionen Euro geschätzt. Insgesamt muss die Versicherungswirtschaft mit Schäden in Höhe von 1,1 Milliarden Dollar rechnen. Nach Ansicht von Dieter Berg, dem Leiter Transportrückversicherung bei der Münchener Rück, könnte auch das noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. In Deutschland sind vor allem die Rückversicherer betroffen: Die Münchener Rück mit 100 Millionen Euro, die Hannover Rück mit 53,3 Millionen Euro, die Allianz mit mehr als 25 Millionen Dollar.

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