Alles für den Bonus – Goldman Sachs-Händler verschleiert Verlust

Er hat 2007 einen ungenehmigten Terminhandel über 8,3 Mrd. Dollar (6,5 Mrd. Euro) verschleiert, der Goldman Sachs einen Verlust von 118 Mio. Dollar bescherte.

Alles für den Bonus – Goldman Sachs-Händler verschleiert Verlust

Taylor bekannte sich am Mittwoch im Rahmen einer Verfahrensabsprache in einem Fall des Betrugs unter Verwendung von Fernkommunikationsmedien schuldig. Dem Strafprozess saß Bezirksrichter William H. Pauley vom Bundesgerichtshof in Manhattan vor.

Der 34-Jährige verlas eine vorbereitete Stellungnahme. Demnach baute er am 13. Dezember 2007 eine zehnmal höhere Position in Termingeschäften im Zusammenhang mit dem Standard & Poor’s 500 Index auf als ihm erlaubt war. Damit sollten Verluste in seinem Handelskonto vom Vormonat wettgemacht werden, wie aus der Anklageschrift hervorgeht.

Taylor gestand, falsche Einträge im Handelssystem gemacht zu haben, um die Position an der elektronischen Handelsplattform CME Globex - die von Goldman benutzt wird - zu verstecken. Außerdem habe er seine Kollegen angelogen, als sie ihn wegen der Position befragt hätten. Als Grund für sein Fehlverhalten gab der ehemalige Händler an, sein Ansehen bei der Bank und seinen Bonus aufbessern zu wollen. Sein Gehalt habe 2007 150.000 Dollar betragen, zudem habe er einen Bonus von 1,6 Mio. Dollar erwartet, sagten die Staatsanwälte.

“Ich habe die Handelsposition aufgebaut und verschleiert, um meinen Ruf bei Goldman zu verbessern und meine leistungsbezogene Vergütung zu steigern”, sagte Taylor. “Das tut mir wirklich leid.”

Höchststrafe: 20 Jahre

Die Höchststrafe für Betrug unter Verwendung von Fernmeldeeinrichtungen ist eine Freiheitsstrafe von 20 Jahren. Beide Seiten einigten darauf, dass Taylor gemäß der Strafzumessungsrichtlinie zwischen 33 und 41 Monaten ins Gefängnis muss und eine Strafe zwischen 7500 Dollar und 75.000 Dollar zahlt.

Der vorsitzende Richter wunderte sich allerdings, warum die Staatsanwälte keine höhere Obergrenze verlangt hätten. Schließlich habe Taylor die Sicherheit und Solidität der Finanzinstitution gefährdet.

“Ich möchte dem Angeklagten und seinem Anwalt klar machen, dass das Gericht über den Mangel an jeglichen Auflagen in diesem Fall verblüfft ist, angesichts des Verlusts von 118 Mio. Dollar”, sagte der Richter. Pauley betonte, dass er nicht an die Verfahrensabsprache gebunden sei. Die Urteilsverkündung findet am 26. Juli statt; Taylor wurde gegen eine Kaution von 750.000 Dollar entlassen.

Morgan Stanley stellte Taylor im März 2008 ein, drei Monate nach seiner Kündigung bei Goldman Sachs. Dort hatte er schon vor seinem Einstieg bei Goldman im Jahr 2005 gearbeitet. Er verließ Morgan Stanley im Juli 2012.

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