Wiener Kitschladen Funkart ist pleite

Wiener Kitschladen Funkart ist pleite

Ob Lavalampe, Konfettipistole oder Wackel-Dackel, der Geschenkartikelhersteller Funkart spezialisierte sich auf Kitsch und Kram jeder Art. Nun meldete das Unternehmen mit fünf Filialen in Wien und Niederösterreich Insolvenz an.

Die Konkurrenz aus dem Internet hat dem Unternehmen in den vergangenen Jahren massiv zugesetzt, die Insolvenz der Schwestergesellschaft Paperbox im Dezember 2014 tat ihr übriges. Funkart soll geschlossen werden, die Schulden belaufen sich auf 2,2 Millionen Euro.

Rund 310 Gläubiger sind laut KSV1870 vom Funkart-Konkurs betroffen. An Aktiva dürfte kaum etwas vorhanden sein. Laut Angaben der Gesellschaft ist das Warenlager nicht zu Buchwerten anzusetzen, es werden also hohe Abschläge vorgenommen werden müssen.

Keine Investoren zur Fortführung gefunden

15 Menschen werden voraussichtlich ihren Job verlieren. Schuldnerangaben zufolge ging das Geschäft zurück, auch Sanierungs- und Rationalisierungsmaßnahmen schlugen fehl. Auch konnten keine Investoren für eine Fortführung der Standort gefunden werden.

Funkart hat fünf Filialen, unter anderem im Generali Center auf der Wiener Mariahilferstraße. Der Standort in der Wiener Millenium City steht seit einem Brand bereits leer.

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