Liman: Welser Reinigungsfirma mit über 200 Mitarbeitern pleite

Liman: Welser Reinigungsfirma mit über 200 Mitarbeitern pleite

Die Liman Reinigungs- und Umweltpflege Gesellschaft mit Sitz in Wels stellt einen Antrag auf Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung.

Das oberösterreichische Reinigungsunternehmen wurde vor 35 Jahren mit wenigen Mitarbeitern gegründet und hat sich kontinuierlich vergrößert. Es werden Kunden im Privat- und Gewerbebereich betreut.

Als Gründe für die Überschuldung werden Kostenüberschreitungen bei Investitionen, an Umsatzeinbrüchen und immer höhere Rückstände bei Gebietskrankenkasse und Finanzamt genannt.

Als Ursachen werden Umsatzeinbrüche, schleppendende Zahlungen der Kunden des Baugewerbes, Dumpingpreisen der Konkurrenz und immer höhere Rückstände bei Gebietskrankenkasse und Finanzamt genannt. Zudem führte die Errichtung eines Firmengebäudes zu erheblichen Kostenüberschreitungen. Das Unternehmen soll jetzt saniert werden.

Den Gläubigern wird im Rahmen dieses Verfahrens eine 20 % Sanierungsplanquote (5 %, zahlbar binnen 3 Wochen, 5 % binnen 12 Monaten, 10 % binnen 12 Monaten, jeweils ab Annahme des Sanierungsplanes) angeboten.

Im Zuge des Sanierungsverfahrens soll mit weiteren strukturellen und organisatorischen Rationalisierungsmaßnahmen, wie verbesserter Kostenrechnung, Personalreduktion, Ausrichtung auf neue Geschäftsfelder etc. das Unternehmen wieder in die positive Ertragszone geführt werden.

Der letzte Insolvenzfall, bei dem noch mehr Mitarbeiter betroffen waren, liegt mittlerweile mehr als drei Jahre zurück und hat die Quelle AG mit rund 1.100 Mitarbeitern betroffen. Die rund 120 betroffenen Gläubiger können ihre Forderungen betreffend dieses Verfahren über den KSV1870 bis zum 10. Mai 2013 anmelden.

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