Gläubiger beraten über Insolvenzplan für Suhrkamp Verlag

Gläubiger beraten über Insolvenzplan für Suhrkamp Verlag

Verlagschefin Unseld-Berkewicz will Verlag in Aktiengesellschaft umwandeln.

Die Gläubiger des insolventen Suhrkamp Verlags sind am Dienstag zusammengekommen, um über den Sanierungsplan für das traditionsreiche Unternehmen abzustimmen. Verlagschefin Ulla Unseld-Berkewicz nahm an der Versammlung vor dem Amtsgericht Berlin-Charlottenburg persönlich teil. Der mit ihr verfeindete Minderheitsgesellschafter Hans Barlach ließ sich durch seine Anwälte vertreten.

Unseld-Berkewicz will den Verlag durch die Insolvenz von einer Kommandit- in eine Aktiengesellschaft umwandeln. Barlach verlöre dadurch weitreichende Mitspracherechte. Auch mehrere Autoren erschienen zur Abstimmung, darunter Durs Grünbein, Andreas Maier und Rainald Goetz. Insgesamt sind rund 2.500 Gläubiger stimmberechtigt. Viele ließen sich gemeinschaftlich von einem Anwalt vertreten. Gegen ein positives Votum kann Barlach unter bestimmten Bedingungen Widerspruch einlegen.

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