Die erfolgreichsten Thermen Österreichs

Die erfolgreichsten Thermen Österreichs

Thermen zu führen ist ein riskantes Geschäft. Hohe Investitionen und ein entsprechend hoher Anteil an Fremdfinanzierung machen die Branche im Schnitt anfälliger für Pleiten als andere Unternehmen, so eine Analyse des Kreditschutzverbandes. Doch es gibt auch Thermen mit Top-Bonität.

Vielfach war in der Vergangenheit von wirtschaftlich angeschlagenen Thermen zu lesen, doch es gibt sie tatsächlich, die wirtschaftlich erfolgreichen Thermen. Sie punkten nicht nur als Entspannungs- und Wohlfühloasen, sondern auch mit einwandfreier Bonität. Der Kreditschutzverband (KSV1870) hat die Top-10 der bonitätsstärksten Heil-, Kur- und Thermalbäder zusammengefasst. Die Betriebe befinden sich in der Ratingklasse zwei und haben damit ein sehr geringes Ausfallsrisiko.
Zum Vergleich: Unternehmen ab einem Rating von 400 haben ein erhöhtes Risiko in die Pleite zu schlitten, mit 600 ist die Wahrscheinlichkeit einer Insolvenz sehr hoch und die Ratingklasse 700 bedeutet, dass das Unternehmen insolvent ist.

Die Top-10 der Thermenbranche in Punkto Bonität, gereiht nach Ratingnoten:

1. EurothermenResort Bad Schallerbach 223 (Ratingnote)
2. Heiltherme Bad Waltersdorf 238
3. Medizinisches Zentrum Bad Vigaun 248
4. Therme Wien 249
5. Kurzentrum Bad Häring 253
6. Kurzentrum Bad Eisenkappel 258
7. VIVA Das Zentrum für moderne Mayr-Medizin Maria Wörth 261
8. Badener Kurbetrieb Baden 264
9. Kurzentrum Thermal-Heilbad Warmbad-Villach 269
10. EurothermenResort Bad Ischl 270

Ausgewertet wurden nur Thermen mit einem Mindestumsatz von vier Millionen Euro.

Hohe Investitionen und hoher Fremdmittelanteil bei Finanzierung machen Branche riskant

Mit einem durchschnittlichen Rating von 324 ist diese Wirtschaftsparte zwar solide aufgestellt. „Verglichen mit der österreichischen Gesamtwirtschaft ist in dieser Branche aber der Anteil der Unternehmen in der 400er Rating-Klasse etwas höher. Diese zeichnet sich durch ein erhöhtes Risiko aus. Zu erklären ist das aufgrund der Anfangs- und Folgeinvestitionen sowie der damit verbundenen Fremdmittelfinanzierungen“, erklärt Johannes Nejedlik, Vorstand der KSV1870 Holding AG. Die meisten Betriebe gibt es in Salzburg (21 %), der Steiermark (19 %), Oberösterreich (14 %), Niederösterreich (14 %) und Kärnten (11 %). In Wien (8 %), Tirol (6 %), dem Burgenland (6 %) und Vorarlberg (1 %) fällt der Markt kleiner aus.

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