Biomasse-Kraftwerk Güssing - Die Anlage fährt wieder hoch

Biomasse-Kraftwerk Güssing - Die Anlage fährt wieder hoch

Der Sanierungsplan wurde angenommen. Gläubiger erhalten 30-prozentige Quote, davon 20 Prozent kurzfristig als Barquote. Die Anlage wurde wieder in Betrieb genommen.

Nach der Insolvenz im Juli dieses Jahres gibt es nun grünes Licht für einen Weiterbetrieb des Biomasse-Kraftwerks im burgenländischen Güssing: Bei der entscheidenden Tagsatzung heute, Montag, im Landesgericht Eisenstadt ist der Sanierungsplan von den Gläubigern mit großer Mehrheit angenommen worden, teilte Peter Stromberger vom AKV Europa der APA mit. Mit dem Hochfahren der Anlage war bereits in den vergangenen Tagen begonnen worden.

Der Plan sieht eine 30-prozentige Quote für die Gläubiger vor. 20 Prozent davon sollen als Barquote möglichst kurzfristig ausgeschüttet werden, erläuterte Stromberger. Fünf Prozent sind binnen 18 Monaten, die weiteren fünf Prozent binnen 24 Monaten aufzubringen.

Kapitalspritze gab es bereits Anfang August

Das Biomasse-Kraftwerk war im Sommer in die Insolvenz geschlittert, nachdem das Finanzamt die Förderprämie von etwa 350.000 Euro jährlich auf einen Bruchteil reduziert hatte. Im August zeichnete sich nach einem Gespräch zwischen Vertretern der Stadtgemeinde und Michael Dichand, der mit der Care Beteiligungsverwaltung GmbH als Investor fungiert, eine Lösung ab. Bereits Anfang August hatte eine Kapitalspritze von 200.000 Euro den vorläufigen Weiterbestand der Anlage abgesichert.

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