Alpine Bau –Stiftung für niederösterreichische Mitarbeiter gestartet

Alpine Bau –Stiftung für niederösterreichische Mitarbeiter gestartet

Diese soll bis zu 700 Personen einen Neustart mit Berufsorientierung, Aus- und Weiterbildung sowie Unterstützung bei der Arbeitssuche ermöglichen. Die Kosten belaufen sich auf rund 5,8 Mio. Euro und werden je zur Hälfte vom AMS und dem Land getragen. Die Teilnahme an der Stiftung ist freiwillig und richtet sich an alle ehemaligen Alpine Bau-Mitarbeiter, die in Niederösterreich ihren Hauptwohnsitz haben.

Eine weitere Voraussetzung ist, dass ein Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht. Die Kontaktaufnahme erfolgt über eine Geschäftsstelle des AMS NÖ. Der Eintritt ist ab sofort bis spätestens 30. Juni 2014 möglich. Die lange Frist sei bewusst gewählt worden: „Damit auch jene, die derzeit bei einem Bauprojekt beschäftigt sind, das von einer Alpine-Nachfolgefirma abgewickelt wird, im Falle von später eintretender Arbeitslosigkeit die Stiftung nutzen können“, erklärte Karl Fakler, Landesgeschäftsführer des AMS NÖ.

Im Rahmen der Stiftung erhalten die Teilnehmer eine zielgerichtete Qualifikation. Das Aus- und Weiterbildungsprogramm ist breit gefächert und reicht vom Lehr- oder Maturaabschluss über Ausbildungen an Kollegs oder Hochschulen bis hin zu zertifizierten Ausbildungen, u.a. in den Bereichen EDV, Büro, Logistik, Technik und Fremdenverkehr. Während der Stiftung verlängert sich der Arbeitslosengeldbezug. Die Teilnahme daran ist bis zu 156 Wochen - in Ausnahmefällen bis zu 209 - möglich.

Von der Insolvenz des Baukonzern waren in Niederösterreich 823 Personen betroffen. Die Mehrheit sei von anderen Unternehmen übernommen worden, so Fakler. 93 Prozent der Betroffenen sind Männer.

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