Alpine Bau: Insolvenzverwalter findet serbische Forderungen zu hoch

Alpine Bau: Insolvenzverwalter findet serbische Forderungen zu hoch

Diese Forderungen des serbischen Staatsunternehmens sind laut Insolvenzverwalter vertraglich nicht gedeckt.

Der Insolvenzverwalter der pleitegegangenen Salzburger Alpine Bau hat die Forderungen des serbischen Staatsunternehmens Koridori Srbije als zu hoch zurückgewiesen. Die geforderten 78,32 Mio. Euro seien nach Ansicht des Insolvenzverwalters nicht vertraglich gedeckt, berichtete die staatliche Presseagentur Tanjug und berief sich dabei auf die Anwaltskanzlei Jaksch, Schöller und Riel.

Zudem gebe es auch Forderungen der Alpine an das serbische Unternehmen, berichtete Tanjug am Donnerstag weiter.

Koridori Srbije hatte im August dem Wiener Handelsgericht seine Forderungen an die Alpine zugestellt. Der Wert der von der Alpine nicht fertiggestellten Bauarbeiten wurde mit 55 Mio. Euro angegeben, weitere 23,3 Millionen Euro bezogen sich auf entgangene Mauteinnahmen.

Die Alpine war in Serbien mit dem Bau einer Autobahn-Teilstrecke entlang des Korridors 10 zwischen den südostserbischen Städten Pirot und Dimitrovgrad an der Grenze zu Bulgarien sowie mit einer Umfahrung um Dimitrovgrad beauftragt.

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