Autoverkäufer entdecken das Internet als idealen Verkaufsweg

Autoverkäufer entdecken das Internet als idealen Verkaufsweg

Die Zeiten, in denen Autobesitzer ihre Fahrzeuge auf dem örtlichen Automarkt anboten, sind Geschichte. Kaum ein Anbieter, der sich die Zeit nimmt, um das Kfz bei Wind und Wetter feilzubieten. Das Internet ist dank des technischen Fortschritts sowohl für Kfz-Händler als auch für Privatverkäufer zur perfekten Umgebung für den Verkauf von Autos geworden. Und dies hat gleich mehrere Gründe. Einer der wichtigsten Vorzüge des WWW ist ohne Frage die zeitliche und örtliche Flexibilität. Angebote können rund um die Uhr und von jedem Ort aus eingestellt werden. Händler offerieren ihre Autos oftmals über eigene Plattformen, Privatanbieter wiederum erkennen vor allem den Nutzen von Online-Märkten und Auktionshäusern als guten Weg zu potentiellen Abnehmern.

Online-Autohandel führt zu Veränderungen des Kfz-Markts

Ein gutes Beispiel für den Erfolg des Autoverkaufs über das Internet ist nicht zuletzt die italienische Regierung in Rom, die aktuell zum wiederholten Male mehr als 30 Limousinen aus dem Staatsbesitz versteigert, um so den hoch gesteckten Sparzielen ein Stück näher zu kommen. Was für Italiens Regierung ein sinnvoller Weg ist, kann für normale Autobesitzer nicht schlecht sein. Internetnutzer, die online selbst einen Wagen kaufen möchten, landen immer öfter bei Vermittlern, die verstärkt zur ernsten Konkurrenz für klassische Autohändler werden.

Wie immer in der digitalen Welt zeigt jede Innovation je nach Blickwinkel Vor- und Nachteile. Für private Verkäufer sind die neuen Portale eher Segen als Fluch. Denn noch nie ging der Verkauf so schnell vonstatten, wenn die Preise stimmen. Vergleichs-Angebote lassen insbesondere die Preise für Neuwagen sinken. 80 Prozent aller Autokäufer vergleichen mittlerweile im WWW die Angebote, bevor sie eine Entscheidung treffen. Und dies trifft nicht nur auf Kleinwagen und Mittelklasse-Fahrzeuge zu. Luxuriöse Modelle aus der Oberklasse bieten Händler ebenfalls online an.

Beweggründe für den Verkaufserfolg unwichtig

Der Grund für den Verkauf per Internet muss nicht grundsätzlich die Anschaffung eines Neuwagens sein. Es sind bekanntlich gerade ganz normale Konsumenten, die gebrauchte Fahrzeuge online verkaufen möchten. Beispielsweise wenn der Zweitwagen nicht länger benötigt wird. Schnelle und angemessene Preise für den Auto Ankauf bieten Online-Portale, so dass die Abwicklung besonders zügig vonstattengehen kann. Und zwar ohne, dass Autoverkäufer endlos auf einen möglichen Abnehmer warten müssen. Eine Alternative stellt die Versteigerung von Gebrauchtwagen dar. Allerdings sollte das persönliche Glück als Faktor in diesem speziellen Fall nicht unterschätzt werden. In weiten Teilen aber geht es um die genaue Vorbereitung sowie die Festlegung des bestmöglichen Verkaufszeitpunkts und der Laufzeit.

Auktions-Anbieter sollten zudem für Interessenten möglichst gut erreichbar sein. Die reibungslose Kommunikation zwischen Portal-Besuchern und Verkäufern ist eine nicht zu unterschätzende Basis für einen möglichst hohen Auktionspreis. Eine Erleichterung sind Online-Autoverkäufe oder Auktionen schon deshalb, weil Kunden von Anbieter-Seite zahlreiche Auswahloptionen bekommen. Selbst Laien bewältigen die Arbeit auf diese Weise ohne größere Komplikationen. Zu den wesentlichen Fakten gehören unter anderem die folgenden:

  • die genaue Modellbezeichnung
  • das Baujahr und das Jahr der Erstzulassung
  • Zahl der Vorbesitzer
  • die Motorleistung
  • der Kilometerstand
  • spezielle Extraausstattungs-Merkmale
  • (Unfall-) Schäden und andere Probleme

Mutiges Auftreten bei Verhandlung erfolgversprechend

Online-Autohändler hingegen orientierten sich bei der Angebotsgestaltung an der Marktlage und Nachfrage einerseits und den von Dekra und anderen professionellen Bewertungs-Einrichtungen vorgegebenen Preis andererseits. Und dies trifft natürlich nicht nur auf den Ankauf, sondern ebenso auf Angebote eigener Verkaufs-Objekte zu. Dass am Ende natürlich der Zustand des Wagens darüber entscheidet, ob Verkäufer wirklich den genannten Listenpreis bekommen, liegt auf der Hand, soll an dieser Stelle aber dennoch nicht verschwiegen werden. Nicht zuletzt geht es auf der anderen Seite um das nötige Verhandlungsgeschick und das sichere Auftreten im Verkaufsgespräch – vorausgesetzt, Anbieter haben sich für den normalen Verkauf und gegen den Einsatz von Auktionsportalen entschieden.

Verkauf wegen Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel?

Mancher Eigentümer strebt den Online-Verkauf an, um aus Umweltschutzaspekte in Zukunft von Carsharing-Angebot Gebrauch zu machen. Andere Kunden möchten auf Bus und Bahn umsteigen, weil sie zum Beispiel hier erstmals schwarz auf weiß gelesen haben, welche laufenden Kosten tatsächlich mit einem eigenen Auto verbunden sind. Vielen Fahrzeugbesitzern fehlt der Überblick über die Gesamtausgaben. Kfz-Versicherung, Steuern, die Fahrt zur Tankstelle, Reparaturen und regelmäßige Kontrollen – die Liste der Kostenfaktoren ist lang. Autos, die nicht ständig genutzt werden, können verkauft werden. Im Notfall können Mietwagen oder geliehene Fahrzeuge aus dem Freundes- und Bekanntenkreis Abhilfe schaffen.

Ab 2016 können Verkäufer NoVA zurückverlangen

Professionelle Autoverkäufer profitieren im WWW davon, dass ihre Zielgruppe dort weitaus größer ausfällt als beim Inserieren in regionalen Zeitungen oder Fachzeitschriften. Dort werden oftmals nur Kunden aus einem begrenzten regionalen Umfeld angesprochen. Autoverkäufer aus Österreich können sich ab dem Jahr 2016 noch einen weiteren Vorteil infolge einer Gesetzesänderung zunutze machen. Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) entschied, dass Privatverkäufer nach dem Verkauf eines Gebrauchtwagens ins Ausland eine Rückforderung der „Normverbrauchsabgabe“ (NoVA) auf den Weg bringen können. Zugleich können Unternehmen die Abgabe zurückverlangen, die verkaufte Kraftfahrzeuge zuvor weitgehend im privaten Umfeld verwendet haben.

Vor dem Hintergrund, dass immer mehr Verkäufer eine Veräußerung über die Landesgrenzen hinaus in Betracht ziehen, sind solche Regelungen nicht nur für österreichische Anbieter von immer größerer Bedeutung. Die Richter haben nun im Grunde für eine Gleichstellung von Unternehmen und Privatverkäufern gesorgt. Die besagte Neuregelung tritt erst im Jahr 2016 in Kraft. Bis dahin haben die alten österreichischen Rechtsgrundlagen Bestand.

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