Legere Kleidung im Büro: Warum das viele ablehnen

Legere Kleidung im Büro: Warum das viele ablehnen

70 Prozent der Deutschen, Schweizer und Österreicher legen wert auf ein Business-Outfit.

Im deutschsprachigen Raum und in England ist man was die Bekleidung im Job betrifft konservativ. Auch wenn viele im Büro legere Kleidung tragen, legt eine neue Studie nahe, dass man das lieber bleiben lassen sollte.

Viele sind was die Wahl der Bürokleidung betrifft, konservativer als man denkt. Zwar ist legere Kleidung ist auch in Büros immer mehr im Vormarsch, eine Studie der britischen Ledermarke Maxwell-Scott über den Stellenwert von Kleidung im Job zeigt allerdings, dass professionelle Kleidung im Beruf noch immer als wichtig eingestuft wird.

Schlechte Meinung vom anderen bei unprofessioneller Kleidung
Der Untersuchung zufolge stufen im deutschsprachigen Raum 68 Prozent der Berufstätigen Businesskleidung im Job nach wie vor als wichtig ein. Einer von fünf empfindet unprofessionelle Kleidung sogar als als inakzeptabel und eine von drei Befragten bildet sich sogar eine schlechte Meinung, wenn sich jemand unprofessionell kleidet.

Legere Kleidung bei Vorstellungsgesprächen ein No-Go
Besonders beim Bewerbungsgespräch scheint professionelle Kleidung noch unabdingbar zu sein. So gab die Hälfte der Studienteilnehmer an, einen Bewerber abzulehnen, der in legerer Kleidung zum Vorstellungsgespräch erscheint. Professionelle Kleidung ist in der deutschsprachigen Bevölkerung also vor allem für den ersten Eindruck von großer Bedeutung.


Kleidung ist der Spiegel der Persönlichkeit.

In England ist Etikette noch wichtiger
In Großbritannien hat professionelle Kleidung sogar einen noch höheren Stellenwert. Gar 65 Prozent der Engländer würden einen Bewerber nicht einstellen, wenn dieser in legerer Kleidung zum Vorstellungsgespräch kommt. Mehr als von zehn Prozent der befragten Briten gaben auch an, sich eine schlechte Meinung über jemanden in unprofessioneller Kleidung zu bilden.

Kompetenz durch Business-Dress ausdrücken
Ganz nach dem Motto ‘Kleider machen Leute’ fühlen sich 70 Prozent der deutschsprachigen Männer und Frauen durch das Tragen von professioneller Kleidung sogar am Arbeitsplatz gestärkt. Maxwell-Scott Marketing-Boss Julia Munder: “Die Studie zeigt, dass das Tragen professioneller Kleidung nicht nur eine oberflächliche Zur-Schau-Stellen der eigenen Position im Unternehmen ist, sondern ein Werkzeug, das helfen kann, seine eigene Kompetenz auszudrücken. Diese Art des Kleidens gibt uns mehr Selbstvertrauen, wodurch wir uns in Arbeitssituationen mutiger fühlen.”

"Professionelle Kleidung ist der Spiegel der eigenen beruflichen Persönlichkeit, vermittelt Zugehörigkeit und unterstreicht die persönliche Positionierung" so Ulrike Winzer, Business Expertin und Spezialistin für Arbeitswelt und Karriere, die auf 25 Jahre Erfahrung in Großkonzernen, Mittelstand und Kleinunternehmen zurückblickt: "Businesskleidung stärkt den eigenen Selbstwert und somit auch das Selbstvertrauen. Das macht professionelle Kleidung zu einer Schlüsselkomponente für den Erfolg.”

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