Zankapfel Kashmir: Säbelrasseln zwischen Indien und Pakistan

Mehr als 130 Menschen wurden auf beiden Seiten verletzt; die Verteidigungsminister der beiden Atommächte machen sich gegenseitig für die Situation verantwortlich.

Zankapfel Kashmir: Säbelrasseln zwischen Indien und Pakistan

Die Atommächte Indien und Pakistan haben angesichts der anhaltenden Gefechte in der Grenzregion zwischen den beiden Ländern gegenseitig Drohungen ausgesprochen. "Wenn Pakistan weiter so gewagt vorgeht, werden unsere Streitkräfte die Kosten für dieses Wagnis ins Unermessliche treiben", sagte Indiens Verteidigungsminister Arun Jaitley am Donnerstag.

Sein pakistanischer Gegenpart, Khawaja Asif, erklärte wiederum, sein Land sei bereit, auf jede "indische Aggression" zu reagieren. Beide Seiten machten den jeweils anderen verantwortlich und riefen ihn zur Vorsicht auf.

Seit Beginn der Kämpfe am Montag sind nach Angaben aus dem Verteidigungsministerium in Islamabad elf Menschen auf pakistanischer Seite getötet worden, darunter drei Frauen und ein Kind. Indien sprach offiziell von sieben toten Zivilisten. Mehr als 130 Menschen wurden demnach auf beiden Seiten verletzt.

Nach Angaben der Denkfabrik Gateway House im indischen Mumbai handelt es sich um den schlimmsten Gewaltausbruch, seit Indien und Pakistan 2003 ein Waffenstillstandsabkommen schlossen. Die beiden Atommächte haben bereits drei Kriege gegeneinander geführt, zwei davon um die Region Kaschmir, wo auch jetzt wieder geschossen wird.

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