Wirtschaftsfaktor E-Mobilität

Satte 57.100 neue Jobs und eine zusätzliche Wertschöpfung von mehreren Milliarden Euro – solche Segnungen könnten der Automobilindustrie Österreichs bis 2030 bevorstehen, wenn sie konsequent auf Elektromobilität und Wasserstofftechnologie setzt.

Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Fraunhofer-Institut im Auftrag von Wirtschaftsministerium, WKO und IV erstellt hat. „Mit dem Ausbau der Elektromobilität schaffen wir neue Perspektiven für Österreichs Automobilzulieferer, die Elektro- und Elektronikindustrie und die Energieversorger“, so Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.

Das größte Beschäftigungspotenzial gibt es den Studienautoren zufolge in der Maschinenbau- und Elektronikbranche. Gleichzeitig rechnen die Forscher nicht damit, dass die Beschäftigung im Bereich klassischer Fahrzeuge zurückgeht. Dazu müssen jedoch die Rahmenbedingungen passen: So sollten nicht nur gezielt europäische und globale Forschungsnetzwerke ausgebaut und gefördert werden, sondern das Thema Elektromobilität viel stärker im österreichischen Ausbildungssystem berücksichtigt werden.

Kommentar
Peter Pelinka

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