Umfrage EU-Wahl: Kandidaten im Finish mit mickrigen Bekanntheitswerten

EU-Wahl: Am 26. Mai wird gewählt.

EU-Wahl: Am 26. Mai wird gewählt.

Die trend-Umfrage zeigt, dass die Bekanntheitsgrade der Spitzenkandidaten für die EU-Wahl zwei Wochen vor dem Urnengang noch bescheiden sind.

Claudia Gamon ist die Ausnahme: Die junge Nummer eins der Neos für die EU-Wahlen am 26. Mai hat ihre Bekanntheitswerte seit Jänner auf fast 40 Prozent verdoppelt. Damit liegt die einzige Frau auf einem Spitzenplatz zwar noch immer klar hinter ihren Mitbewerbern.

Doch Karas, Schieder, Vilimsky & Co. haben ihre Werte trotz Intensivwahlkampf in den letzten drei Monaten praktisch nicht verbessern können. 15 Prozent der vom Linzer Market-Institut Befragten kennen überhaupt keinen der österreichischen Spitzenkandidaten. Und bei jenen, die sie kennen, hinterlassen die Listenersten einen eher verhaltenen Eindruck.

VP-Mann Karas, SP-Politiker Schieder und Gamon werden von einem Drittel für ihre bisherige Wahlkampfperformance mit den Noten eins oder zwei beurteilt; alle anderen liegen deutlich darunter.

„Besonders schlecht“ ist laut Market-Expertin Birgit Starmayr der Kenntnisstand, was die Spitzenkandidaten der europaweiten Fraktionen betrifft: 60 Prozent kennen keinen einzigen der Topbewerber, mit 33 Prozent hat der Deutsche Manfred Weber von der Europäischen Volkspartei (EVP) – zuletzt mehrmals medienwirksam bei Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz zu Besuch – die Nase vorn.

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