TV-Duell Clinton vs. Trump: Punktesieg für Clinton

Hillary Clinton und Donald Trump bei der ersten TV-Debatte am 27. September 2016.
Hillary Clinton und Donald Trump bei der ersten TV-Debatte am 27. September 2016.

Hillary Clinton und Donald Trump bei der ersten TV-Debatte am 27. September 2016.

Hillary Clinton ist die Siegerin des ersten TV-Duells im US-Präsidentenwahlkamf des Jahres 2016. Die wichtigsten Aussagen und das TV-Duell, die #DebateNight Clinton-Trump vom 26. September als Aufzeichnung.

Nach Monaten des Vorwahlkampfs um geht das Duell zur Wahl des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika in die entscheidende Phase. Die Nacht von Montag, 26. September auf Dienstag, 27. September war #DebateNight. Die Wahlkandidaten der beiden großen Parteien, der Demokraten und der Republikaner, Hillary Clinton und Donald Trump, sind zu ihrem ersten von insgesamt drei TV-Duellen angetreten. Die weiteren Termine sind der 10. und der 20. Oktober

Einer Umfrage des US-Nachrichtensenders CNN zufolge sehen 62 Prozent der Zuseher Hillary Clinton als Siegerin der ersten TV-Debatte. Clinton postete das Ergebnis der Umfrage via Twitter. Die Debatte, in der sich die beiden Kandidaten einen harten Schlagabtausch lieferten, dürfte jedoch noch nicht wahlentscheidend gewesen sein.

Clinton warf Trump Rassismus, Sexismus und Steuervermeidung vor. Trump konterte damit, dass Clinton den USA wirtschaftlich geschadet und ihre Politik die Entstehung und den Aufstieg der Terror-Miliz IS gefördert habe

Trump kritisierte außerdem das Freihandelsabkommen mit Mexiko, das zur Abwanderung von Unternehmen und zum Verlust von Arbeitsplätzen in den USA geführt habe. Clinton fand Trumps Steuerpläne bedenklich. Die würden der US-Wirtschaft schaden und nur den Besserverdienern zu Gute kommen. Sie kritisierte Trump auch dafür, dass er seine Steuererklärung bisher nicht öffentlich vorgelegt hat, wie das in den letzten 40 Jahren alle Kandidaten für das Präsidentenamt der USA gemacht haben.


O-Töne: Hillary Clinton

"Donald just criticized me for preparing for this debate. And, yes, I did. You know what else I prepared for? I prepared to be president. And I think that's a good thing."

"This is a man who has calling women pigs, slobs and dogs and someone who has said pregnancy is an inconvenience to employers, who has said that women don't deserve equal pay unless they do as good a job as men."

"There is something he's hiding. Who does he owe money to?
In Richtung von Donald Trumps Steuererklärung

"Donald, I know you live in your own reality."


O-Töne: Donald Trump

"That makes me smart."
Auf Clintons Vorwurf, dass Trump möglicherweise seine Einkommenssteuer nicht korrekt abführt.

"In inner cities, African-Americans, Hispanics, are living in hell because it's so dangerous. You walk down the street, you get shot"
Trump zum Thema Gewalt in den Städten der USA


US-Präsidentenwahl 2016

Wer wird der nächste Präsident der USA?


Der Vorsprung Clintons ist damit keineswegs sicher. Ihr Schwächeanfall vom 11. September hat Trump in die Hände gespielt und die Swing-States Nevada, Ohio, North Carolina und Florida könnten für den Ausgang der Wahl entscheidend sein. Laut US-Wahlrecht werden dem Kandidaten, der in einem Bundesstaat die Mehrheit erreicht, alle Wahlmänner-Stimmen zugerechnet. Die Anzahl dieser "Electoral Votes" ist abhängig von der Einwohnerzahl in dem jeweiligen Bundesstaat. In Nevada sind sechs, in Ohio 18, in North Carolina 15 und in Florida 29 Stimmen zu holen. Insgesamt gibt es in den USA noch etwa 20 Prozent unentschlossene Wähler. Die TV-Debatten könnten daher in der Wahl eine entscheidende Rolle spielen.


TV-Duell Clinton-Trump

The Presidential Debate: Hillary Clinton And Donald Trump (Full Debate) #DebateNight


Das Aufeinandertreffen von Hillary Clinton und Donald Trump wurde auch außerhalb der USA mit Spannung erwartet und schon im Vorfeld weltweit in den Sozialen Medien heftig diskutiert, etwa auf Twitter unter den Hashtags #DebateNight und #ClintonTrumpDebate. Und natürlich auch via Facebook (Clinton Trump Debate).

US-Wahl 2016: Wahlprognose vom 26.September

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Das Interesse kommt nicht von ungefähr, denn Clinton und Trump liegen in Umfragen nahezu gleichauf. Dem US-Nachrichtensender abc News zufolge kommt Clinton aktuell auf 273 von insgesamt 538 Wahlmänner-Stimmen. 270 sind für einen Wahlsieg nötig. (siehe Grafik oben)

Twitter-Timeline

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