Stenzel als FPÖ-Kandidatin für Bundespräsidentenwahl praktisch fix

Stenzel als FPÖ-Kandidatin für Bundespräsidentenwahl praktisch fix

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache und Ursula Stenzel, seine Kandidatin für die Bundespräsidentenwahl

Laut Informationen von trend.at aus dem engsten Umfeld von FPÖ-Chef Strache wird die frühere Fernsehsprecherin und ehemalige Wiener Bezirksvorsteherin Ursula Stenzel mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit für die Freiheitlichen ins Rennen um die Hofburg gehen.

Die FPÖ ist die letzte Großpartei, die noch keinen offiziellen Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl präsentiert hat. Doch die Entscheidung ist offenbar bereits gefallen, und wie trend.at aus engstem Umfeld von Parteichef Heinz-Christian Strache erfahren hat, wird es eine Kandidatin: Ursula Stenzel, die frühere Fernsehmoderatorin, Europa-Politikerin und Bezirkschefin im Wiener Ersten Bezirk, soll für die Partei ins Rennen gehen.

Pikant dabei: Stenzel hatte bisher in der ÖVP Karriere als Politikerin gemacht und war erst vor den Wahlen in Wien im Oktober zur FPÖ gewechselt. Die Partei hatte dabei mit 30,79 Prozent der Stimmen und Platz zwei das beste Ergebnis ihrer Geschichte erreicht.

Der Wiener Vizebürgermeister Johann Gudenus und Rechnungshof-Präsident Josef Moser sind mit der Nominierung Stenzels aus dem Rennen um das höchste Amt im Staat. Der häufig genannte Volksanwalt und Ex-FPÖ-Abgeordnete Peter Fichtenbauer ebenfalls. Er verfügt über zu geringe Bekanntheit und hätte nur Außenseiter-Chancen. Ursula Stenzel ist hingegen österreichweit bekannt, TV-tauglich und wahlkampferprobt.

Stenzel hat intern bereits ihre Bereitschaft erklärt. Die Entscheidung soll noch am heutigen Mittwoch parteiintern abgesegnet werden. Die FPÖ will die Entscheidung am Donnerstag, den 28. Jänner offiziell bekanntgeben.

Lesen Sie auch: Bundespräsidentenwahl nun fix am 24. April 2016

Iran-Deal - EU startet am Freitag mit Abwehr von US-Sanktionen

Politik

Iran-Deal - EU startet am Freitag mit Abwehr von US-Sanktionen

Kommentar
trend Chefredakteur Andreas Lampl

Standpunkte

Andreas Lampl: Über Fakten und Fake bei Reformen

Emmanuel Macron (2.v.l.) bei der Verleihung des Karlspreises mit Bundeskanzlerin Merkel (2.v.re), Gattin Brigitte und Armin Laschet, Premier von Nordrhein-Westfalen.

Politik

Macron ermahnt zu raschen und mutigen EU-Reformen