SPÖ-Klubobmann Schieder: Sechs Wochen Urlaub für alle und Ende des Spardiktats

SPÖ-Klubobmann Schieder: Sechs Wochen Urlaub für alle und Ende des Spardiktats

Andreas Schieder fordert eine neue "Befreiung".

SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder präsentiert im „trend“-Interview seine weitreichenden Ideen zur Bekämpfung des Arbeitslosigkeit.

Um die Arbeitslosigkeit wirksam zu bekämpfen, fordert SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin „trend“ eine „intelligentere Anwendung der Maastricht-Regeln und des Stabilitätspakts“. Konkret verlangt er „eine Befreiung vom Spar- und Austeritätsdiktat“ allerdings, „ohne die Haushalte aus dem Ruder laufen zu lassen“.

Schieder will außerhalb des regulären Budgets in einem „limitierten, kontrollierten Rahmen klar definierte Zukunftsinvestitionen als Gegenstück zu den nötigen Strukturreformen“ realisieren. So schlägt er vor, „unsere Pflegeheime und Schulen auf den neuesten Stand zu bringen. Die meisten Schulbauten in Österreich sind ja anlässlich des Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Joseph errichtet worden.“

Um das Sozialsystem aufrecht zu erhalten, plädiert er so wie Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) für eine neue Steuer: „Wir werden das System umstellen müssen. Und wir fordern kein Versatzstück aus der Mottenkiste der Dreißigerjahre, wenn wir die Wertschöpfungsabgabe für nötig erachten.“

Um Arbeit fairer zu verteilen, fordert der SPÖ-Klubobmann „weg von starren Arbeitszeitmodellen, hin zu mehr Flexibilität. Freie Tage zwischendurch, das wollen die Leute.“ Außerdem, so Schieder, sei „die sechste Urlaubswoche ganz wichtig. Heute sind kaum mehr Menschen so lang bei einem einzelnen Unternehmen, dass sie regulär auf diese sechste Woche kommen. Die sollte allen zustehen.“

Lesen Sie den ganzen Artikel im trend Nr. 5/2015
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