Ukraine-Wahl: Poroschenko und Timoschenko wollen in die EU

Ukraine-Wahl: Poroschenko und Timoschenko wollen in die EU

Am Sonntag wird nicht nur in Österreich, sondern auch in der Ukraine gewählt. Julia Timoschenko und Petro Poroschenko, Favoriten bei der mit Spannung erwarteten Wahl, treten für einen Pro-Europa-Kurs ein.

Vor der Präsidentenwahl in der Ukraine haben die beiden aussichtsreichsten Kandidaten zugesagt, bei einem Sieg den Europa-Kurs der aktuellen Regierung in Kiew zu unterstützen. Er sei zur engen Kooperation mit Regierungschef Arseni Jazenjuk bereit, um das Land zu stabilisieren, so Petro Poroschenko während einer TV-Diskussion. Der Unternehmer liegt nach Umfragen vor der Abstimmung am Sonntag vorn.

Poroschenko sprach sich für die Fortsetzung der "Anti-Terror-Aktion" gegen militante Separatisten im Osten der ehemaligen Sowjetrepublik aus. "Wir müssen Recht und Ordnung wieder herstellen", betonte er.

Timoschenko für EU-Beitritt

Die frühere Regierungschefin Julia Timoschenko, die in Umfragen auf dem zweiten Platz liegt, sprach sich in einer anderen TV-Diskussion für einen baldigen EU-Beitritt der Ukraine aus. Zudem wolle sie im Falle eines Wahlsieges ein landesweites Referendum über eine Mitgliedschaft in der NATO organisieren. "Das Land muss klären, wo es steht", sagte Timoschenko. Umfragen zufolge ist ein EU-Beitritt in der Ukraine deutlich populärer als eine NATO-Mitgliedschaft.

Rund 35 Millionen Berechtigte sind an diesem Sonntag im zweitgrößten Land Europas zur Wahl aufgerufen. Erhält kein Kandidat die absolute Mehrheit, käme es im Juni zur Stichwahl zwischen den beiden Führenden nach der ersten Wahlrunde.

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