Ukraine: Klitschko will Präsident werden, Janukowitsch soll vor Internationales Gericht

Ukraine: Klitschko will Präsident werden, Janukowitsch soll vor Internationales Gericht

Lange wurde darüber spekuliert, nun ist es fix: Boxweltmeister Vitali Klitschko wird zur Präsidentschaftswahl am 25. Mai antreten. Der alte Präsident, Viktor Janukowitsch soll hindessen vor den den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gestellt werden, so will es zumindest das ukrainische Parlament.

Klitschko war eine der führenden Persönlichkeiten der Protestbewegung gegen den getürzten ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch. Harter Konkurrenz droht ihm aber durch Julia Timoschenko. Das Gesicht der "Orangenen Revolution" will trotz gesundheitlicher Probleme und einer Therapie im März in Deutschland wieder Präsidentin werden.

Der flüchtige Ex-Staatschef Janukowitsch soll nach einer Resolution des ukrainischen Parlaments vorm Internationalen Gerichtshof in Den Haang angeklagt werden. Janukowitsch habe sich schwerer Verbrechen schuldig gemacht. Er und andere seien für den Tod von mehr als 100 Menschen aus der Ukraine und anderen Ländern verantwortlich. Von der Parlamentsresolution sind auch Ex-Innenminister Vitali Sachartschenko und Generalstaatsanwalt Viktor Pschonka betroffen. Der am Samstag gestürzte Janukowitsch wird von den neuen Machthabern wegen Massenmords mit Haftbefehl gesucht.

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