Ukraine: Keine Verbesserungen im Fall Timoschenko

Ukraine: Keine Verbesserungen im Fall Timoschenko

Die frühere ukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko bekommt keine erleichterten Haftbedingungen. Timonschenkos Anwälte hatten Forderungen über unbegrenztes Telefonieren, mehr Besuch und Freigänge gestellt. Nun kam die Ablehnung vom Gericht in Charkiw, wo die Oppositionspolitikerin im Gefängnis sitzt.

Timoschenkos Anwälte kündigten an, Rechtsmittel gegen die Entscheidung einzulegen. Das Gericht habe lediglich die Argumente der Behörden bestätigt, ohne die Argumente der Gegenseite auch nur zu berücksichtigen, sagte der Anwalt Olexander Plachotniuk. Im Gerichtssaal hatten sich zahlreiche Journalisten und Anhänger von Timoschenko versammelt.

Die ehemalige Regierungschefin und einstige Galionsfigur der Orangenen Revolution in der Ukraine sitzt seit über zwei Jahren in Haft. Sie war im Jahr 2011 wegen Amtsmissbrauchs zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden. Timoschenko klagte wiederholt über ihre Haftbedingungen und eine unzureichende medizinische Versorgung ihrer Bandscheibenprobleme.

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