Russland droht der USA: Staatsanleihen sollen bei Sanktionen verkauft werden

Ein Kreml-Berater verkündet, dass bei Sanktionen gegenüber Russland der Verkauf von US-Staatsanleihen vorangetrieben werden soll. Die US-Regierung hat zuvor mögliche Sanktionen, wie die Einfrierung von russischen Bankkonten bekanntgegeben. Die militärische Zusammenarbeit wurde außerdem ausgesetzt.

Russland droht der USA: Staatsanleihen sollen bei Sanktionen verkauft werden

Nachdem die USA Putin mit wirtschaftlichen und politischen Sanktionen gedroht haben, schießt der Kreml nun zurück - im übertragenen Sinne: Ein Kreml-Berater stellt den USA Konsequenzen in den Raum, sollten sie Sanktionen gegen Russland verhängen.

Sollte die Obama-Administrationen aufgrund der Krim-Krise etwa die Konten russischer Geschäftsleute einfrieren, werden Moskau allen Haltern einen Verkauf von US-Staatsanleihen befehlen.

Zuvor hat die US-Regierung bekanntgegeben, die militärische Zusammenarbeit mit Russland auszusetzen. Auch bilaterale Treffen, Hafenvisiten und Planungskonferenzen sollten zumindest vorübergehend nicht stattfinden.

Die Ukraine hängt nicht nur wirtschaftlich, sondern auch finanziell stark am Tropf Russlands. So hat es Moskau in der Hand, die europafreundliche Regierung des klammen Nachbarlands in arge Bedrängnis zu bringen. Möglich macht das eine Klausel in den Verträgen für eine drei Milliarden Dollar schwere ukrainische Staatsanleihe, die von Russland gehalten wird und noch bis Ende 2015 läuft.
 

So könnte Moskau die Ukraine in Finanznöte stürzen

Die Ukraine hängt nicht nur wirtschaftlich, sondern auch finanziell stark …

Angesichts des anhaltenden Konflikts in der Ukraine hat Russland seine militärische Präsenz auf der im März annektierten Halbinsel Krim massiv verstärkt. Krim-Tartaren klagen gleichzeitig über Schikanen durch russische Truppen.
 

Ukraine - Kiew: 4.000 russische Soldaten auf Krim zusammengezogen

Angesichts des anhaltenden Konflikts in der Ukraine hat Russland seine …

Hoffnung für die Ukraine: Das bereits im Juni bei einem EU-Gipfel unterzeichnete Assoziierungsabkommen soll am 16. September zeitgleich vom europäischen und ukrainischen Parlament ratifiziert werden. Die EU verzichtet bereits jetzt fast vollständig auf Zölle bei der Einfuhr von Waren aus dem krisengebeutelten Land. Ab Freitag treten neue Wirtschaftssanktionen gegen Russland in Kraft.
 

EU stärkt Ukraine den Rücken: Parlament ratifiziert Assoziierungsabkommen

Hoffnung für die Ukraine: Das bereits im Juni bei einem EU-Gipfel …

(Reuters) - Seit Beginn der Waffenruhe in der Ostukraine haben die prorussischen Rebellen nach ukrainischen Angaben 648 Gefangene freigelassen. Die Ukraine bemühe sich, rund 500 weitere Gefangenen freizubekommen, sagte ein Sprecher des ukrainischen Militärs am Dienstag in Kiew. Präsident Petro Poroschenko hatte am Vortag erklärt, die Rebellen hätten rund 1200 Gefangene übergeben. Der Militärsprecher sagte dazu, Poroschenko habe sich auf die Gesamtzahl der Menschen bezogen, die in der Gewalt der Rebellen vermutet würden.
 

Ukraine: Rebellen ließen bislang rund 650 Gefangene frei

(Reuters) - Seit Beginn der Waffenruhe in der Ostukraine haben die …