Neue Protestwelle in Kiew, USA kritisieren Janukowitsch

Neue Protestwelle in Kiew, USA kritisieren Janukowitsch

In Kiew sind am Mittwochabend wieder mehr als 50.000 Menschen auf den Straßen gewesen, um gegen die derzeitige Polizeigewalt zu demonstriert. Hintergrund sind die tödlichen Schüsse auf ukrainische Regierungsgegner. Oppositionsführer Vitali Klitschko ruft zum Widerstand gegen Präsident Viktor Janukowitsch auf.

Wir werden weiter auf dem Platz stehen und kämpfen, wenn es nötig wird". Klitschko rief die Polizei auf, zur Opposition überzulaufen. Die Kundgebung begann mit einer Schweigeminute für die Opfer des Volksaufstandes. Sieben Menschen starben bei den Protesten.

Auch die USA kritisieren die Eskalation der Gewalt in der Ukraine. Das Außenministerium rief Regierung und Opposition zur Deeskalation auf. Die zunehmenden Spannungen seien die direkte Folge der Weigerung der Regierung, mit der Opposition in einen echten Dialog zu treten sowie eine Konsequenz der jüngsten anti-demokratischen Gesetze, hieß es. Gleichzeitig krisiert Marie Harf, stellvertretende Sprecherin des Außenministerium, die aggresive Haltung von Rechtsextremung. Die USA fordert einen Dialog mit der Opposition.

Der seit Wochen andauernde Machtkampf zwischen den Regierungsgegnern und der prorussischen Führung in der Ukraine hatte sich kurz zuvor mit dem Tod von mehreren Demonstranten dramatisch zugespitzt. Oppositionspolitiker Vitali Klitschko gab Präsident Viktor Janukowitsch die Schuld an den Opfern.

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