Spekulation: Über 100 Gemeinden betroffen, Gesamtverluste von 50 bis 60 Millionen Euro

Verluste in der Krise: Fünf Prozent der 2.357 Gemeinden, schätzt der Gemeindebund, haben in größerem Ausmaß auf den Finanzmärkten investiert, die vorläufigen Verluste betragen bereits 50 bis 60 Millionen Euro. Die riskanten Produkte ziehen sich von Veranlagungen in Aktien über Fremdwährungskredite mit Tilgungsträgern bis zu Zins-Swaps und Devisen-Termingeschäften. Allein im Burgenland verspekulierten Gemeinden 387.000 Euro in Devisenoptionsgeschäften.

Im Burgenland hat man im November die Notbremse gezogen, eine neue Gemeindeverordnung soll solche Geschäfte in Zukunft unterbinden. Das Land Niederösterreich will das nicht tun, richtet dafür aber eine unabhängige, verpflichtende Beratung ein. Der grüne Abgeordnete Werner Kogler ( im Bild ) fordert die Prüfung durch den Rechnungshof – denn der ist nur für Gemeinden über 20.000 Einwohner zuständig.

Von Corinna Milborn

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