Der neue Schul-Fahrplan: Matura noch im Mai

Bildungsminister Heinz Faßmann hat den neuen Fahrplan für das Schuljahr 2019/20 vorgestellt. Vorausgesetzt die Situation erlaubt es wird die Zentralmatura am 18. Mai beginnen.

Bildungsminister Heinz Faßmann

Bildungsminister Heinz Faßmann

Die zur Bekämpfung der Corona-Krise bedingte Schließung der österreichischen Schulen hat den Terminplan im heimischen Bildungssystem grundlegend durcheinander gebracht.

Bundesminister Heinz Faßmann hat nun den neuen Fahrplan für das Schuljahr 2019/20 vorgestellt. Der gilt vorbehaltlich einer über den 13. April hinaus dauernden Schließung der Schulen.

Matura soll am 18. Mai beginnen

Der kritischste Punkt betrifft die Matura. Faßmann hat dazu nun erklärt, das die schriftliche Matura in der Woche ab dem 18. Mai stattfinden soll. Dabei wird die Reihenfolge der schriftlichen Arbeiten geändert. Wie Faßmann erklärte wird mit der Deutsch-Matura begonnen, danach folgen die Klausuren für Englisch, Mathematik, Latein, Griechisch, Spanisch und die weiteren Sprachen.

Faßmann begründet die neue Reihenfolge damit, dass einerseits die Korrekturarbeiten für die Deutsch und die Englisch-Maturaarbeiten mehr Zeit benötigen. Andererseits wolle er den Maturanten mehr Zeit zur Vorbereitung für das "von vielen gefürchtete Fach Mathematik" geben.

Die Termine für die Kompensationsprüfungen und die mündlichen Maturaprüfungen werden in der Folge ebenfalls nach hinten verschoben. Faßmann betonte aber, dass die Termine für den Schulschluss am 3. Juli im Osten und am 10. Juli im Westen eingehalten werden können.

VWA-Präsentation entfällt

Die im Schulunterrichtsgesetz festgelegte Präsentation der Vorwissenschaftlichen Arbeiten (VWA) der Maturanten wird für das laufende Schuljahr ausgesetzt. Laut Faßmann ist eine "Präsentation der VWA nicht mehr nötig".

Die Schüler hätten mit ihren schriftlichen Arbeiten bereits ihr Können unter Beweis gestellt. Im Falle einer negativen Beurteilung einer Arbeit kann ein Schüler jedoch von sich aus eine Präsentation der Arbeit beantragen.

Öffnung der Schulen noch ungewiss

Ob die österreichischen Schulen wie derzeit noch vorgesehen nach dem Ende der Osterferien wieder geöffnet und in den Regelbetrieb übergehen können ist aktuell noch nicht absehbar. Faßmann machte dies von der weiteren Entwicklung und Ausbreitung des Virus abhängig, die er selbst jeden Morgen beobachte. Die derzeit an den Schulen für Sechs- bis 14-Jährige angebotene Betreuung nimmt nur rund ein Prozent der Schüler in Anspruch.

Die Maturanten sollen jedenfalls zumindest zwei Wochen vor Beginn der Matura wieder in eine Art Regelbetrieb geführt werden. Falls der zeitliche Abstand zu den letzten Schularbeiten schon zu groß ist sollten in der Zeit auch Schularbeiten stattfinden, um die Schüler wieder an die Themen heranzuführen. Diese Schularbeiten müssten, so Faßmann, nicht zwingend vierstündige Arbeiten sein. "Zwei Wochen Vorlaufzeit wären ratsam, damit die Maturanten wieder in den Schulmodus", so Faßmann.

Michael Ludwig

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