NR-Wahl - Irmgard Griss will für NEOS antreten

Die ehemalige Präsidentschaftskandidatin bekommt eine "Wild Card" für einen wählbaren Platz auf der NEOS-Liste. Die Mitgliederversammlung von NEOS muss noch zustimmen.

NR-Wahl - Irmgard Griss will für NEOS antreten

NEOS-Vorsitzender Matthias Strolz und Irmgard Griss

Wien. Die Spekulationen haben ein Ende: Die frühere Höchstrichterin und unabhängige Präsidentschaftskandidatin Irmgard Griss will für die NEOS bei der Nationalratswahl antreten. Das gaben Griss und NEOS-Chef Matthias Strolz am Donnerstag bei einer Pressekonferenz bekannt. Griss soll eine "Wild Card" für die Liste erhalten - an welcher Stelle, ist noch nicht bekannt.

Die Listenerstellung bei den NEOS läuft mehrstufig ab. Als Spitzenkandidat ging zuletzt aus den Vorwahlen Parteichef Strolz hervor. Griss soll nach APA-Informationen jedenfalls einen prominenten, "wählbaren" Platz auf der Liste bekommen - welchen konkret, wird am morgigen Freitag in einem erweiterten Vorstand besprochen und dann der Mitgliederversammlung vorgeschlagen. Die Kooperation mit der ehemaligen Hofburg-Kandidatin muss nämlich noch durch die Gremien.

Der Beschluss in der Mitgliederversammlung soll am Samstag über die Bühne gehen. Da es nicht nur um einen Listenplatz, sondern eine "Allianz" mit Griss geht, müssen laut Statuten zwei Drittel der Mitgliederversammlung zustimmen - das ist für "Kooperationen, Wahlbündnisse und Koalitionen" mit anderen politischen Parteien, Vereinen oder Gruppierungen auf Bundesebene in den Parteisatzungen so vorgesehen.

Am Sonntag werden dann die Bundes- und die neun Landeslisten in der Mitgliederversammlung beschlossen.

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