NATO und EU Ziel von russischen Hackern

NATO und EU Ziel von russischen Hackern

Ziel von russischen Hackerangriffen: Die NATO mit Sitz in Brüssel.

Ein Sicherheitsleck im Windows-Betriebssystem wurde dem transatlantischen Verteidigungsbündnis NATO und der EU wohl zum Verhängnis: Russische Hacker haben nach Angaben der US-Sicherheitsfirma ISight Computer beider Institutionen ausgespäht. Abgesehen haben es die Hacker aus politische Informationen im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise, Microsoft kündigte noch für Dienstag ein Update an.

Hacker aus Russland haben nach Angaben der US-Sicherheitsfirma ISight ein Sicherheitsleck in der Windows-Software genutzt, um Computer der Nato und der EU auszuspähen. Auch Rechner der Ukraine sowie Firmen aus dem Energie- und Telekom-Bereich seien betroffen, teilte ISight mit.

Es sei unklar, welche Daten dabei erbeutet worden seien. Die Hacker hätten es aber auch auf politische Informationen abgesehen, die im Zusammenhang mit der Krise in der Ukraine stünden. ISight gehe von russischen Hackern aus, weil in der Software bestimmte Sprachbausteine benutzt worden seien und allgemein die Auswahl der Ziele darauf schließen lasse.

Microsoft kündigte noch für Dienstag ein automatisches Update für betroffene Windows-Versionen an. ISight zufolge wurde der US-Konzern schon vor längerem informiert. ISight habe mit der Veröffentlichung der Erkenntnisse dann gewartet, um Microsoft Zeit für die Schließung des Sicherheitslecks zu geben.

Von der russischen Regierung, der Nato und der EU war zunächst ebenso wenig eine Stellungnahme zu den Angaben erhältlich wie von der ukrainischen Regierung.

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