"Kurbeln Wirtschaft anderer Länder an":
Felderer gegen die Verschrottungprämie

IHS-Direktor Bernhard Felderer vergleicht im FORMAT-Interview die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf Österreich und Deutschland. Deutschland sei "früher und heftiger" getroffen, die Schädigung der Wirtschaft käme aber auch in Österreich über Exporte wie man z.B. bei Autozulieferern oder Maschinenbauern bemerken könne, aber:

"Österreich hatte allerdings mehr Ausgleich im Osten, der konjunkturell nach wie vor nicht so schlecht liegt. Da die Krise von Westen nach Osten zieht, könnte es auch bei uns noch Nachzieheffekte geben."

Eine Verschrottungsprämie in Österreich hält Felderer nicht für sinnvoll:
"Deutsche fahren deutsche Autos, Österreicher fahren Autos aus aller Herren Länder, aber keine österreichischen. Wir kurbeln damit die Wirtschaft anderer Länder an und helfen in selektiver Weise den österreichischen Autohändlern, einer Branche, in der es nicht viele Arbeitsplätze gibt."

Die österreichische Regierung könnte im Vergleich zur deutschen, die Bundestagswahlen im September 2009 hat, mehr tun: "Die österreichische Regierung ist natürlich freier. Sie könnte sogar härtere, unpopuläre Maßnahmen umsetzen."

Den kompletten Beitrag können Sie im FORMAT 04/09 nachlesen!

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