IV-Präsident Veit Sorger will Androsch-Volksbegehren unterstützen

Der Industrielle Hannes Androsch und der Präsident der Industriellenvereinigung Veit Sorger planen eine Bündelung der Kräfte für das Bildungsvolksbegehren. Hintergrund ist, dass die IV gemeinsam mit mehreren Gruppen aus der Zivilgesellschaft seit Monaten ein eigenes Bildungsvolksbegehren geplant hatte.

Nach Androschs Vorstoß kurz vor Weihnachten war man in der IV überrumpelt, kam aber nun über Weihnachten mit Androsch überein, das Volksbegehren möglichst breit anzulegen.

IV-Präsident Sorger formuliert gegenüber FORMAT sechs Punkte, die im Volksbegehren aufgegriffen werden müssen, damit er mit seiner Person die Androsch-Initiative unterstützt. Darunter fallen „absolute Parteiunabhängigkeit“, „Leistungsdifferenzierung“, „Begabtenförderung“, „regelmäßige externe Leistungsüberprüfung“, „mehr Schulautonomie“ und „neue Studieneingangsphase und Wiedereinführung der Studiengebühren“. Sorger: „Bei einer Gesamtschule-Show machen wir aber sicher nicht.“

Der Auftakt zum Volksbegehren findet am 10. Jänner im Museumsquartier statt. Dorthin lädt Androsch mehr als 100 Personen aus NGOs, Verbänden und Unternehmen, um gemeinsame Positionen zu formulieren.

- Markus Pühringer

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Christoph Kotanko, Korrespondent der Oberösterreichischen Nachrichten in Wien

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