Hiroshima und Nagasaki: Vor 70 Jahren fielen die Atombomben

Am 6. und 9. August jähren sich die Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki zum 70. Mal. Bis Dezember 1945 kamen dadurch mehr als 200.000 Menschen ums Leben. Als Spätfolgen der Atombombenabwürfe sind bis heute immer noch jährlich Todesopfer zu beklagen. Sie sterben an der Strahlung.

Der Pilot Paul Tibbets (Mitte) bestieg den nach seiner Mutter benannten B-29-Bomber "Enola Gay" und nahm vom US-Stützpunkt Tinian im Süd-Pazifik aus Kurs auf das rund 2.500 Kilometer nord-westlich liegende Hiroshima. Eskortiert von Begleitflugzeugen klinkte die Bordbesatzung um 8.15 Uhr, die auf den zynischen Namen "Little Boy" getaufte Uranbombe 9.450 Meter über der Innenstadt aus.

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