Das EU-Parlament bekommt eine Rechtsfraktion

Das EU-Parlament bekommt eine Rechtsfraktion

Die französische Front National wird mit 24 Sitzen die größte Partei im rechten Block bilden; die FPÖ ist mit vier Abgeordneten mit an Bord. Auch dabei: Rechtspopulistische und -extreme Parteien aus Italien, Niederlande, Belgien, Litauen und Polen.

Das EU-Parlament dürfte eine neue Rechtsfraktion erhalten. Nach Angaben aus EU-Kreisen in Brüssel vom Mittwoch haben sich 43 Abgeordnete aus sieben Staaten zusammengefunden. Bei der Allianz aus rechtspopulistischen und rechtsextremen Parteien handelt es sich neben der FPÖ und Frankreichs Front National von Le Pen um Abgeordnete aus Italien, Niederlande, Belgien, Litauen und Polen.

Kommenden Freitag sollen die sieben Rechtsparteien in Brüssel zusammenkommen, um die letzten Formalitäten zu klären, hieß es. Die größte Partei der Rechtsfraktion ist die Front National (FN) mit 24 Abgeordneten, gefolgt von der Lega Nord (5), der FPÖ (4), der niederländischen PVV (4), der polnischen Neuen Rechten (4), sowie je einem Mandatar vom belgischen Vlaams Belang und der litauischen Partei Ordnung und Justiz.

Die FPÖ wollte Berichte über die nun doch erfolgte Bildung einer neuen Rechtsfraktion im EU-Parlament noch nicht bestätigen. Es werde keinerlei Kommentar dazu geben, erklärte der Sprecher des künftigen freiheitlichen EU-Abgeordneten Harald Vilimsky, Alexander Höferl, am Mittwoch auf Anfrage der APA.

Allerdings laufe die Angelegenheit gut und die Öffentlichkeit werde informiert, wenn es einen Abschluss gebe. Auch dass für Freitag eine Pressekonferenz geplant sei, wurde weder bestätigt noch dementiert.

Klicken Sie auf das Vorschau-Bild, um einen Überblick über Europas rechte Parteien zu bekommen:

Klicken Sie auf das Vorschau-Bild, um einen Überblick über Europas rechte Parteien zu bekommen:
Bild: © © Thomas Peter / Reuters

International

World Economic Forum 2016: Teilnehmer und Live-Stream

Politik

Iran-Sanktionen: Strafmaßnahmen könnten bald Geschichte sein

International

Jean-Claude Juncker: "Ein Euro ist ohne Schengen ist sinnlos"

Politik

EU-Kommission startet Verfahren gegen Polen