Angst und Terrorgefahr: Ach, Brüssel!

Angst und Terrorgefahr: Ach, Brüssel!
Angst und Terrorgefahr: Ach, Brüssel!

Die EU-Delegationsleiter von ÖVP, SPÖ, Grüne und Neos liefern textlich und per Selfie einen Stimmungsbericht aus der europäischen Hauptstadt, die sich tagelang im Ausnahmezustand befand.

OTHMAR KARAS, ÖVP: Gelassenheit ist notwendig


Wenn Demokratie und europäische Gesellschaftmodelle zur Terror-Zielscheibe werden, kann unsere Antwort nur mehr Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sein. Alle Demokraten sind aufgerufen, ihre Werte offensiv und selbstbewusst zu leben.

ULRIKE LUNACEK, GRÜNE: Das Szenario schafft ein Klima der Angst


Meine aus Peru stammende Lebensgefährtin, die dort die Zeiten der Drohungen und Attentate er-und überlebt hat, fühlte sich an den Ausnahmezustand samt Ausgangssperre in Lima in den 1980ern erinnert. Das Szenario schafft ein Klima der Angst und des Misstrauens.

ANGELIKA MLINAR, NEOS: Relativ planlose Aktionen der Polizei


Die jetzt von vielen Seiten geforderten gesetzlichen Maßnahmen zur besseren Überwachung halte ich als Anlassgesetzgebung für übertrieben, da die Problematik der Terrorbekämpfung beziehungsweise -verhinderung nicht in einem Mehr an Daten, sondern im notwendigen Austausch und der Verknüpfung der vorhandenen Informationen liegt.

EVELYN REGNER, SPÖ: Rückkehr zur Normalität


Ich muss auf meinem Arbeitsweg durch die Region Antwerpen-Molenbeek, da sieht man an den Schnellbahn-Stationen immer noch Polizei und Militär mit Panzerfahrzeugen, wie man das nur aus Ländern wie Israel oder früher Nordirland kennt. An denen gehen die Schulkinder genauso vorbei wie die Menschen am Weg ins Büro. Das ist durchaus ein befremdliches Bild für uns hier im Herzen Europas.

Lesen Sie den ganzen Artikel in Format Nr. 49/2015
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