Hannes Androsch im FORMAT-Interview

Hannes Androsch über sein Bildungsvolksbegehren und das Werben um Unterstützer.

FORMAT: Herr Androsch, wie wollen Sie verhindern, dass das Volksbegehren parteipolitisch missbraucht wird?

Androsch: Ich bin daran interessiert, dass die Bewegung eine breite Basis hat. Es geht um Inhalte im Dienste der Sache.

FORMAT: Ministerin Schmied und SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Rudas wollen unterschreiben, das verschreckt die Industrie.

Androsch: Als Privatperson kann jeder unterschreiben. Ich habe auch von den Grünen und Teilen der ÖVP Signale, mit an Bord zu sein.

FORMAT: IV-Präsident Sorger knüpft eine Zustimmung an einige konkrete Punkte wie Studiengebühren und Leistungsdifferenzierung. Wird es die geben?

Androsch: Ich bin in engem Kontakt mit Präsident Sorger, und er weiß, dass die Unterstützung der Forderungen des Volksbegehrens nicht an Bedingungen geknüpft werden darf. Genau darum geht in vielen Bereichen ja nichts weiter, weil es letztlich um parteipolitisches Gezänk geht.

FORMAT: Manche Firmenbosse sind abgesprungen, weil Sie als Fahnenträger auftreten.

Androsch: Das Volksbegehren ist bereits jetzt zu einem breiten, politische und ideologische Barrieren durchstoßenden gemeinsamen Anliegen geworden.

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