Hacks und Hacker: Was Schlagzeilen macht

Anonymous:

Ein diffuses Kollektiv ohne Hierarchie, das sich gegen Zensur und Korruption richtet und für Informationsfreiheit eintritt. Die erste Attacke galt der Scientology-Kirche. Schlagartig bekannt wurde die Gruppe durch ihre Attacken auf MasterCard, Visa und PayPal, weil diese die Enthüllungsplattform WikiLeaks nicht mehr unterstützten. Charakteristisches Merkmal von Anonymous ist die „Guy Fawkes“-Maske aus dem Comic „V wie Vendetta“. Die Einzelpersonen organisieren sich meist über das bekannte Forum „4chan“. Wer mitmachen will, findet im Internet unter dem Stichwort „#opnewblood“ Anleitungen zur Kommunikation in den Chat-Rooms.

LulzSec: Ein wenig politisch motiviertes Kollektiv, das laut Selbstdefinition vor allem „unterhalten“ möchte. Der Name leitet sich vom englischen „lulz“ (loslachen) und „Security“ (Sicherheit) ab, was bereits auf den Spaßcharakter der Truppe hinweist. Der Durchbruch gelang den LulzSec-Leuten mit einer falschen Story auf PBS.com, in der sie „enthüllten“, der tote Rapper Tupac Shakur sei noch am Leben. Weitere Ziele waren unter anderem eine FBI-Partner-Webseite, CIA-Seiten und der Videospiele-Hersteller „Bethesda Softworks“.

AntiSec: Eine „Anti-Security“-Kampagne der beiden Kollektive LulzSec und Anonymous, mit der sie auf Sicherheitslücken und Zensur hinweisen wollen. Die jüngsten Angriffe auf die Webseiten von FPÖ und SPÖ fanden unter diesem optisch pittoresken Label statt.

Chaos Computer Club: 1986 wurde der CCC als Verein zur Förderung der Informations- und Kommunikationsfreiheit gegründet. Mit mehr als 3.000 Mitgliedern ist der CCC die weltweit größte organisierte Hackervereinigung. Vor kurzem erregte man Aufmerksamkeit durch Veröffentlichung der Fingerabdrücke des deutschen Finanzministers Schäuble.

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