'Ein klares Nein': Franz Fischler schließt
Kandidatur zur Präsidentschaftswahl aus

Ex-EU-Kommissar Franz Fischler schließt eine Bundespräsidentschaftskandidatur für sich aus.

Einen Bundespräsidentschaftskandidaten Franz Fischler wird es definitiv nicht geben. Das macht der ehemalige EU-Kommissar, der von NÖ-Landeshauptmann Erwin Pröll und einigen Medien zum neuen Wunschkandidaten im Hofburg-Rennen gegen Amtsinhaber Heinz Fischer hochstilisiert wurde, klar: „Ich bin seit Monaten der Meinung, dass die ÖVP keinen Kandidaten ins Rennen schicken soll. Also gibt es dazu von mir ein klares Nein.“ Selbst wenn ÖVP-Chef Josef Pröll ihn, Fischler, fragen würde – was bislang noch nicht passiert ist –, bliebe er dabei. Fischler: „Es geht nicht um meine persönliche Eitelkeit, sondern um die Sache. Ich würde mir selbst untreu werden.“ Damit geht die Kandidatensuche in der ÖVP weiter, obwohl sich bereits mehrere hochrangige Proponenten der ÖVP wie Tirols Landeshauptmann Platter und Wirtschaftskammer-Präsident Leitl gegen einen eigenen Kandidaten ausgesprochen haben.

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Kommentar
Heide Schmidt, Juristin und Politikerin (zunächst FPÖ, dann Gründerin des Liberalen Forums LIF).

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