Coronavirus - Trump will Billionen-Hilfspaket "ohne all den Unsinn"

Nach Angaben der WHO könnten die USA Europa als Epizentrum der Pandemie ablösen. Donald Trump hat den Coronavirus lange Zeit ignoriert. Und unterschätzt.

Coronavirus - Trump will Billionen-Hilfspaket "ohne all den Unsinn"

US-Präsident Donald Trump hat den Kongress im Streit um ein billionenschweres Coronavirus-Hilfspaket zu einer raschen Einigung gedrängt. "Der Kongress muss den Deal heute verabschieden, ohne all den Unsinn", schrieb Trump nun auf Twitter. "Je länger es dauert, desto schwieriger wird es, die Wirtschaft wieder anspringen zu lassen. Das wird unseren Arbeitern schaden."

Trumps Republikaner und die oppositionellen Demokraten streiten schon seit Tagen über das geplante Hilfspaket, das einen Umfang von knapp zwei Billionen Dollar (1.854,77 Mrd. Euro) haben könnte. Mit den Maßnahmen sollen die dramatischen wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie abgemildert werden.

Die Demokraten bemängeln aber unzureichende Schutzmaßnahmen für Beschäftigte und eine fehlende Kontrolle darüber, wie Hilfen an in Not geratene Großkonzerne vergeben werden. Sie verlangen außerdem mehr Geld für Krankenhäuser, denen wegen der Pandemie eine dramatische Überlastung droht.

Sollte es im Senat zu einer Einigung auf das Paket kommen, müsste noch das Repräsentantenhaus zustimmen, in dem die Demokraten die Mehrheit haben. Dann müsste Trump den Text unterzeichnen.

Das Coronavirus breitet sich auch in den USA rapide aus. In dem Land wurden bereits mehr als 46.000 Infektionen und mehr als 590 Todesfälle bestätigt. Die tatsächliche Zahl der Infektionen dürfte deutlich höher liegen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnte bereits, die USA könnten Europa bald als neues Epizentrum der Pandemie ablösen. "Wir sehen jetzt eine sehr starke Beschleunigung der Fallzahlen, also hat es dieses Potenzial", warnte WHO-Sprecherin Margaret Harris. "Sie (die USA) haben einen sehr großen Ausbruch und einen Ausbruch, der an Intensität zunimmt."

Gerald Fleischmann, stellvertredender Kabinettschef des Kanzlers, am Mittwoch, 15. Jänner 2020, im Rahmen einer Sitzung des Ministerrates im Bundeskanzleramt in Wien.
Comeback der Message Control im Kanzleramt [Politik Backstage]

Zwischen "Irrsinn" und "Verzweiflungstat": Warum die Kür des Kurz-Intimus …

FPÖ-Parteichef Herbert Kickl am 14. November bei der FPÖ-Pressekonferenz "Plenarvorschau und Aktuelle politische Themen" in Wien. Wird er bei den Wahlen 2024 die Nummer Eins?
Wer ist hier der Kickl-Macher? [Politik Backstage]

Weil die Aussicht auf eine Ampelmehrheit verblasst, geraten Rot und Grün …

Wertpapier-KESt: Finanzminister Brunner kritisert Grüne

Finanzminister Brunner will die Wertpapier-KESt und fürs erste Eigenheim …

Nehammers holpriger Retro-Trip ins Türkise [Politik Backstage]

Die ÖVP sucht mit einem Revival der Kurz-Rhetorik in der …