Alfred Gusenbauer: „Ich bin kampfbereit“

Alfred Gusenbauer

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Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer, durch seine Verbindungen mit Steinmetz/Silberstein ins Gerede gekommen, denkt nicht daran, seine drei verbliebenen Ämter in der SPÖ zurückzulegen.

Alfred Gusenbauer lässt im Gespräch mit dem trend keine Zweifel offen: Nein, er werde seine drei verbliebenen Ämter in der SPÖ nicht zurücklegen. Weder den Präsidenten des Renner- Institutes, der roten Parteiakademie, noch den Posten des Ybbser-Stadtparteiobmannes und auch nicht den Vizepräsidenten der Sozialistischen Internationale. Gusenbauer: „Dazu besteht überhaupt keine Veranlassung. Das ist ein Kesseltreiben gegen den früheren Parteivorsitzenden, der für die SPÖ die größten Wahlerfolge seit Kreisky eingefahren hat.“

Der Ex-Kanzler war in den vergangenen Wochen durch seine Geschäftsverbindungen mit dem in Israel verhafteten Diamantenhändler Beny Steinmetz und dessen Partner Tal Silberstein, der auch die Kanzlerpartei beriet, ins Gerede gekommen.


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Im Umfeld von Kanzler Christian Kern mehren sich seither Stimmen, Gusenbauer sollte aus seinen verbliebenen Parteiämtern ausscheiden, um nicht noch größeren Schaden für den ohnehin chaotischen roten Wahlkampf anzurichten.

Gusenbauer denkt freilich keine Sekunde daran: „Ich bin wie immer kampfbereit. Ich habe nichts mit den Geschäften in Guinea zu tun, auch nicht mit Grundstücksspekulationen in Rumänien oder dem Vergleich mit den Lotterien. Ich bereite schon Klagen vor.“ Und: „Druck in der Partei, aus meinen Ämtern auszuscheiden, verspüre ich keinen, ganz im Gegenteil“.

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