Erstarkter Euro derzeit keine Gefahr für Deutschland

Berlin (APA/Reuters) - Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries wertet den gegenüber dem Dollar erstarkten Euro derzeit nicht als Gefahr für die deutsche Wirtschaft. "Das kann man verkraften", sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch bei der Präsentation des Jahreswirtschaftsberichts in Berlin. Der Euro sei mit einem Kurs von 1,19 Dollar in die Prognose für 2018 einberechnet worden.

Ein starker Euro ist tendenziell für die stark exportorientierte deutsche Wirtschaft schlecht, da er Produkte im Dollarraum teurer macht. Eher Sorgen könne Deutschland der Fachkräftemangel machen, sagte sie. Im Baugewerbe etwa seien Arbeitsplätze schon nicht mehr zu besetzen.

Für 2018 rechnet die deutsche Regierung mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,4 Prozent, mehr als zuletzt erwartet. Eine Überhitzung der Wirtschaft sehe sie aber nicht, sagte Zypries.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker