Erstarkter Euro derzeit keine Gefahr für Deutschland

Berlin (APA/Reuters) - Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries wertet den gegenüber dem Dollar erstarkten Euro derzeit nicht als Gefahr für die deutsche Wirtschaft. "Das kann man verkraften", sagte die SPD-Politikerin am Mittwoch bei der Präsentation des Jahreswirtschaftsberichts in Berlin. Der Euro sei mit einem Kurs von 1,19 Dollar in die Prognose für 2018 einberechnet worden.

Ein starker Euro ist tendenziell für die stark exportorientierte deutsche Wirtschaft schlecht, da er Produkte im Dollarraum teurer macht. Eher Sorgen könne Deutschland der Fachkräftemangel machen, sagte sie. Im Baugewerbe etwa seien Arbeitsplätze schon nicht mehr zu besetzen.

Für 2018 rechnet die deutsche Regierung mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,4 Prozent, mehr als zuletzt erwartet. Eine Überhitzung der Wirtschaft sehe sie aber nicht, sagte Zypries.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte