Zypern will sich von Griechenland-Krise nicht anstecken lassen

Zypern will auf mögliche Probleme durch den Schuldenstreit Griechenlands mit der Eurozone schnell antworten. "Wir bleiben wachsam und sind bereit, auf jedwede negativen Auswirkungen der griechischen Krise zu reagieren", teilte Notenbank-Gouverneurin Chrystalla Georghadji der Nachrichtenagentur Reuters auf Anfrage am Dienstag schriftlich mit.

Die Gefahr sei aber nicht mehr groß, von den Entwicklungen mitbetroffen zu werden. Georghadji zufolge haben sich die traditionell engen Verbindungen der Finanzsektoren beider Länder inzwischen deutlich gelockert. Das zeige auch die unterschiedliche Entwicklung der Renditen von Staatsbonds beider Länder.

2013 hatte sich der in Finanzprobleme geratene Inselstaat erst nach erheblichen Zugeständnissen Hilfskredite der Euro-Partner über rund 10 Mrd. Euro gesichert. Unter anderem wurde damals vereinbart, dass die Bankbranche des Landes deutlich schrumpfen muss. Zypriotische Geldhäuser hatten daraufhin ihre Tochtergesellschaften in Griechenland verkauft.

Wien/Bochum (APA) - Buwog-Chef Daniel Riedl widerspricht dem Vorwurf, die Bundeswohnungen seien 2004 von der damaligen Bundesregierung zu billig verkauft worden. Zur in diesen 14 Jahren eingetretenen Wertsteigerung von 588 Mio. auf 3,2 Mrd. Euro, soviel bietet die deutsche Vonovia, sagte Riedl am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radios: "Ich bin persönlich stolz drauf."
 

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Buwog-Chef Riedl verteidigt kräftige Wertsteigerung des Unternehmens

Wien (APA) - Bei der insolventen Wienwert-Holding hat am Freitag die erste Gläubigerversammlung stattgefunden. Laut Bericht des Masseverwalters Norbert Abel beträgt das liquide Vermögen derzeit gerade einmal 40.000 Euro, berichtete Anlegeranwalt Lukas Aigner am Nachmittag. Die Anleihen seien aus Sicht des Masseverwalters faktisch nicht besichert.
 

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Wienwert-Masseverwalter: 40.000 Euro Vermögen, Bonds nicht besichert

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi hat nach einem Gewinnsprung 2017 einen klaren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gescheut. Das sorgte an der Börse für Enttäuschung: Vivendi-Aktien brachen am Freitag zeitweise um knapp neun Prozent ein und waren größter Verlierer im Parise Auswahlindex CAC 40.
 

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Medienkonzern Vivendi lässt Anleger über 2018 im Dunkeln: Aktie fällt