Zypern will sich von Griechenland-Krise nicht anstecken lassen

Zypern will auf mögliche Probleme durch den Schuldenstreit Griechenlands mit der Eurozone schnell antworten. "Wir bleiben wachsam und sind bereit, auf jedwede negativen Auswirkungen der griechischen Krise zu reagieren", teilte Notenbank-Gouverneurin Chrystalla Georghadji der Nachrichtenagentur Reuters auf Anfrage am Dienstag schriftlich mit.

Die Gefahr sei aber nicht mehr groß, von den Entwicklungen mitbetroffen zu werden. Georghadji zufolge haben sich die traditionell engen Verbindungen der Finanzsektoren beider Länder inzwischen deutlich gelockert. Das zeige auch die unterschiedliche Entwicklung der Renditen von Staatsbonds beider Länder.

2013 hatte sich der in Finanzprobleme geratene Inselstaat erst nach erheblichen Zugeständnissen Hilfskredite der Euro-Partner über rund 10 Mrd. Euro gesichert. Unter anderem wurde damals vereinbart, dass die Bankbranche des Landes deutlich schrumpfen muss. Zypriotische Geldhäuser hatten daraufhin ihre Tochtergesellschaften in Griechenland verkauft.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren