Zweitgrößtes Spital Österreichs entsteht in Linz

In Linz wird das nach dem Wiener AKH zweitgrößte Spital Österreichs entstehen. Es handelt sich um das Krankenhaus für die Linzer Medizinfakultät, das als "Kepler Universitätsklinikum GmbH" am Freitag in Linz offiziell gegründet worden ist.

In die neue in einer Pressekonferenz vorgestellte Trägergesellschaft werden das bestehende Allgemeine Krankenhaus der Stadt Linz (AKh), die Landes-Frauen- und Kinderklinik (LFKK) und die Landesnervenklinik Wagner Jauregg (LNK WJ) eingebracht. Das Land hält über seine Holding 74,9 Prozent, die Stadt 25,1 Prozent. Das Spital wird 1.825 Betten umfassen. Das Wiener AKH hat 2.116, die LKH Uni-Kliniken Innsbruck und die LKH Uni-Klinik Graz als nächstgrößte jeweils etwas über 1.500. Die Zahl der Mitarbeiter in Linz beträgt 5.094 Vollzeitäquivalente. Das jährliche Budget liegt bei rund 480 Mio. Euro.

Der operative Betrieb des neuen Klinikums soll mit Beginn 2016 starten. Einigkeit zeigten in der Pressekonferenz Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) und der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) als Aufsichtsratsvorsitzender und sein Stellvertreter, sowie die Grüne Landtagsabgeordnete Maria Buchmayr, die beiden Geschäftsführer Elgin Drda und Heinz Brock, sowie der Rektor der Linzer Johannes Kepler Universität Richard Hagelauer, dass das neue Spital zwei Aufgaben haben soll: Versorgungskrankenhaus für die Bürger und Ort der klinischen Lehre und Forschung. Letzteres bringe Vorteile für die Behandlungsqualität, weil sie Spitzenmedizin nach Linz bringe. Obendrein werde die Stadt als wissenschaftlicher und Bildungsstandort aufgewertet.

In den kommenden Monaten sollen die beiden bisher unterschiedlichen Krankenhausorganisationen von Stadt und Land zusammengeführt werden. Unter anderem sind eine gemeinsame administrative und klinische Informations- und Kommunikationstechnologie zu entwickeln und ein Campusgebäude zu errichten. Die Berufungsverfahren für die Lehrstühle sind bereits angelaufen. Sie sollen spätestens im Herbst 2016 besetzt sein, wenn die ersten Studierenden, die bereits in Graz begonnen haben, nach Linz kommen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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