Zweitgrößter russischer Ölkonzern Lukoil mit Gewinneinbruch

Trotz höherer Produktion ist der Gewinn des zweitgrößten russischen Ölkonzerns Lukoil im vergangenen Jahr eingebrochen. Unter dem Strich verbuchte Lukoil ein Plus von 4,75 Mrd. Dollar (4,2 Mrd. Euro) und damit 39 Prozent weniger als im Vorjahr, wie das private Unternehmen am Dienstag mitteilte. Gleichzeitig zog der Umsatz um 1,9 Prozent auf 144,1 Mrd. Dollar an.

Die Öl- und Gasförderung erhöhte sich demnach um 5,1 Prozent.

Verantwortlich für den Gewinneinbruch seien Wertberichtigungen für Lagerstätten in Russland, Kasachstan, der Ukraine und in Westafrika, erklärte Lukoil. Der zweite Grund sei die Abwertung des russischen Rubel. Dieser hatte wegen der Ukraine-Krise und des drastisch fallenden Ölpreises binnen eines Jahres die Hälfte seines Wertes verloren. Die Währungskrise entwickelt sich derzeit zur Wirtschaftskrise. Für 2015 rechnet Russland mit einer schweren Rezession.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor