Zwei Frauen neu im Verbund-AR - Süß, Engelbrechtsmüller Frizberg-Vize

Wien - Der Verbund-Aufsichtsrat hat seit heute, Mittwoch, fünf neue Mitglieder, darunter zwei Frauen. Neu ins Kontrollgremium eingezogen sind per HV-Beschluss Wüstenrot-Chefin Susanne Riess und die Finanzexpertin Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß sowie Michael Süß, Jürgen Roth und Werner Muhm. Stellvertreter von AR-Chef Gilbert Frizberg sind Süß und Engelbrechtsmüller-Strauß.

Mit Riess und Engelbrechtsmüller-Strauß hat der Aufsichtsrat des führenden heimischen Stromerzeugers ab nun insgesamt drei weibliche Gesichter. Anfang März hatte sich das Gremium zudem auf Arbeiterkämmerer Muhm, den Energiefachmann Süß und den Energiehandels-Geschäftsführer Roth als AR-Kandidaten geeinigt.

Die fünf Neuen folgen im Kontrollgremium auf Peter Püspök, Reinhold Süßenbacher, Alfred Heinzel und Herbert Kaufmann sowie den schon Mitte 2014 aus dem AR ausgeschiedenen Siegfried Wolf, nach dessen Abgang zur Nachbesetzung keine ao HV einberufen worden war.

Als AR-Vorsitzender bestätigt wurde bei der konstituierenden Sitzung des Gremiums im Anschluss an die Hauptversammlung Gilbert Frizberg (geschäftsführender Gesellschafter der Hereschwerke), der dem AR schon viele Jahre vorsteht. Ebenso gehören dem AR als Kapitalvertreter weiter Harald Kaszanits (Wirtschaftsministerium), Christa Wagner (Unternehmerin), Peter Layr (EVN) und Martin Krajcsir (Wiener Stadtwerke) an. Die Aktionärsvertreter im AR sind bis zum Jahr 2020 bestellt.

Neue 1. und 2. Stellvertreter von AR-Chef Frizberg sind Süß und Engelbrechtsmüller-Strauß. Bisher hatten diese Funktionen Püspök und Süßenbacher inne. Die Vize-Funktionen wurden vom Aufsichtsrat bei seiner Konstituierung nach der heutigen HV bestimmt.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma