Zwei Drittel der Deutschen gegen vierte Amtszeit Merkels

Berlin - Zwei Drittel der Deutschen wollen einer Umfrage zufolge nicht, dass Angela Merkel (CDU) nach der Bundestagswahl 2017 deutsche Bundeskanzlerin bleibt. In einer am Dienstag veröffentlichten Insa-Umfrage für das Magazin "Cicero" sprachen sich 64 Prozent der Befragten gegen eine vierte Amtszeit der CDU-Vorsitzenden aus.

Die Ablehnung war demnach in Ost- und Westdeutschland mit knapp zwei Dritteln gleich hoch.

In Thüringen und Sachsen erfährt Merkel der Umfrage zufolge am meisten Gegenwind: Dort sprachen sich 79 Prozent beziehungsweise 76 Prozent der Befragten gegen eine weitere Amtszeit Merkels aus. Unterstützung findet die CDU-Politikerin hingegen in Bremen und in Schleswig-Holstein mit jeweils 55 Prozent.

Je geringer das Einkommen und je niedriger der Bildungsabschluss der Befragten, desto weniger Akzeptanz finde die Kanzlerin, berichtete "Cicero". Besonders vehement abgelehnt wird Merkel demnach von den Wählern der AfD (rund 96 Prozent) und der Linken (knapp 88 Prozent). Für die Umfrage wurden zwischen dem 4. und dem 9. Mai 2048 Wahlberechtigte befragt.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro