Zwei milliardenschwere Börsengänge in China geplant

Größter Rückversicherer China Reinsurance und der staatliche Verwalter von faulen Krediten, China Huarong Asset Management, auf Investorensuche.

Hongkong. In Hongkong stehen zwei milliardenschwere Börsengänge an. Sowohl der größte Rückversicherer Chinas, China Reinsurance, als auch der staatliche Verwalter von faulen Krediten, China Huarong Asset Management, begannen am Montag mit dem Werben um Investoren. Zusammen wollen sie 5 Mrd. Dollar (4,5 Mrd. Euro) einnehmen - China Reinsurance 2 Mrd. und Huarong 3 Mrd. Dollar.

Wegen der Marktturbulenzen im Sommer hatten die beiden Firmen ihre Börsenpläne verschoben. "Wir sind noch nicht aus dem Gröbsten heraus", sagte ein Händler in Hongkong. "Sie scheinen aber zuversichtlich genug zu sein und das ist positiv."

Wie aus Unterlagen hervorgeht, die die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte, können Investoren ihre Angebote für Huarong ab dem 15. Oktober abgeben. 16,4 Prozent der Firma sollen an die Börse in Hongkong gebracht werden. Bei China Re sind es 14 Prozent des Aktienkapitals. Interessierte können ab dem 12. Oktober ihre Bestellungen abgeben, wie der Thomson Reuters-Branchendienst IFR berichtet. Beide Firmen antworteten auf Anfragen für eine Stellungnahme zunächst nicht.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los