Zwei milliardenschwere Börsengänge in China geplant

Größter Rückversicherer China Reinsurance und der staatliche Verwalter von faulen Krediten, China Huarong Asset Management, auf Investorensuche.

Hongkong. In Hongkong stehen zwei milliardenschwere Börsengänge an. Sowohl der größte Rückversicherer Chinas, China Reinsurance, als auch der staatliche Verwalter von faulen Krediten, China Huarong Asset Management, begannen am Montag mit dem Werben um Investoren. Zusammen wollen sie 5 Mrd. Dollar (4,5 Mrd. Euro) einnehmen - China Reinsurance 2 Mrd. und Huarong 3 Mrd. Dollar.

Wegen der Marktturbulenzen im Sommer hatten die beiden Firmen ihre Börsenpläne verschoben. "Wir sind noch nicht aus dem Gröbsten heraus", sagte ein Händler in Hongkong. "Sie scheinen aber zuversichtlich genug zu sein und das ist positiv."

Wie aus Unterlagen hervorgeht, die die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte, können Investoren ihre Angebote für Huarong ab dem 15. Oktober abgeben. 16,4 Prozent der Firma sollen an die Börse in Hongkong gebracht werden. Bei China Re sind es 14 Prozent des Aktienkapitals. Interessierte können ab dem 12. Oktober ihre Bestellungen abgeben, wie der Thomson Reuters-Branchendienst IFR berichtet. Beide Firmen antworteten auf Anfragen für eine Stellungnahme zunächst nicht.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London